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Human Rights Education


Menschenrechte werden nach wie vor in großem Maße verletzt. Hinrichtungen und das plötzliche Verschwinden von Menschen sind an der Tagesordnung. Vor allem werden die Rechte von Kindern verletzt. Deren Missbrauch bleibt oft im Verborgenen. Das PREDA Special Human Awareness Rights Education-Projekt (SHARE) richtet sich an lokale Politiker und Funktionäre, vor allem in den örtlichen Gemeinschaften (Barangays). Das Team veranstaltet Seminare für Offizielle, (Polizei-)Beamte, Lehrer, Eltern, Sozialarbeiter und Gemeindevorsteher, um auf die Rechte der Kinder aufmerksam zu machen und diese zu schützen.

Ein spezielles Anliegen ist die Bekämpfung der sogenannten „Areglo“. Dabei handelt es sich um private Verhandlungen, bei denen Beamte versuchen, durch Kompensationszahlungen die Missbrauchsopfer dazu zu bewegen, ihre Anklage gegen den Täter fallen zu lassen. Dabei vereinnahmen einige der Amtsträger einen Anteil der Zahlungen für sich selbst. Für solche Fälle wurde eine PREDA-Hotline eingerichtet, bei der Gemeindefunktionäre und Sozialarbeiter Hilfe anfordern können.

Volontäre, die vom Gericht als gesetzlicher Vormund zur Betreuung und zum Schutz der Kinder einberufen werden, werden durch das PREDA-Team als “Guardian at Litem” (CASA/GAL) geschult. Das Team organisiert zudem Kundgebungen, öffentliche Foren, Diskussionsgruppen und Berichterstattung durch die Medien, um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

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