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Newsletter Februar – März 2007

March 7, 2007 · 

Liebe Freunde,

Um die vom Missbrauch verursachten psychologischen Narben unserer Kinder langfristig zu heilen, ist es besonders wichtig die Kinder vor Gericht zu vertreten und die Schänder die ihnen diese Narben zugefügt haben zu verurteilen. Was selbstverständlich ist in europäischen Rechtssystemen ist eine der schwierigsten Aufgaben im philippinischen Rechtssystem. Nur mit Beharrlichkeit und Entschlossenheit kann diese Aufgabe bewältigt werden. Beinahe scheint es als ob das System darauf aus sei das Mädchen so zu entmutigen, dass sie vor Erschöpfung aufgibt und am Ende nicht einmal aussagt. Es kann passieren, dass sie von dem Pflichtverteidiger des Täters in einem skrupellosen Kreuzverhör eingeschüchtert wird. Hinzu kommen endlose Verzögerungen die selbst die engagiertesten Verteidiger und juristischen Hilfskräfte zum verzweifeln bringen und beinahe zur Aufgabe zwingen. Aber sie geben nicht auf – sie kämpfen für Gerechtigkeit. Es gibt ein paar Gerichtsräume die mit Videokonferenz Equipment ausgestattet sind um das Kind abzuschirmen.

Die endlosen Verzögerungen durch den Anwalt der Verteidigung, den Richter und den Ankläger verursachen diese Scharade der Justiz in vielen Gerichtssälen. Wenn der Angeklagte über finanzielle Mittel verfügt kann er die Eltern, die Gerichtsbeamten und sogar den Richter mit Bestechungsgeldern erpressen. Erst kürzlich musste ein Familienrichter zurücktreten da gegen ihn Dokumente vorlagen die beweisen konnten, dass er zwielichtige Verhandlungen außerhalb des Gerichtsraumes geführt hat.

Im Jahr 2002 hat ein Onkel seine 4 Nichten sexuell missbraucht. Daraufhin haben sowohl die Mutter als auch die Tanten und Schwestern des Kinderschänders die Kinder davon abgehalten auszusagen und somit wurde der Fall aufgelöst. Heute leben zwei der Mädchen bei PREDA und wir sind dabei den Fall in einem anderen Gericht wieder aufleben zu lassen. Ein Mädchen, das angeblich von einem Polizisten missbraucht wurde, ist von ihrer Mutter überredet wurden aus dem PREDA Zentrum zu fliehen und wieder nach Hause zu kommen – gegen eine Belohnung. In wenigen Wochen wurde sie dazu gezwungen eine eidesstattliche Erklärung zu unterschreiben. Die Anklage gegen den Polizisten wurde somit wieder zurückgenommen. Preda wird dagegen Einspruch einlegen.

Gerechtigkeit für missbrauchte Kinder

Einige aktuelle Berichte sind heute auf meinem Schreibtisch gelandet. Ein Predamitarbeiter wurde innerhalb kürzester Zeit über die Vergewaltigung einer Neunjährigen informiert. Das Kind wurde gefunden und sofort ins Krankenhaus gebracht. Der Vergewaltiger konnte mit Hilfe anderer Kinder identifiziert werden und wurde umgehend festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Nur dank der vielen von PREDA-Mitarbeitern gehaltenen öffentlichen Seminare die der Aufklärung und dem Schutz unserer Kinder dienen, haben aufmerksame Nachbarn die Gefahr erkannt und somit geholfen den Vergewaltiger in die Ecke zu treiben und festzunehmen. Im Vordergrund steht allerdings die Vorbeugung solcher Gewalttaten.

Das PREDA Rettungsteam hilft den Eltern der missbrauchten Mädchen gerichtlich gegen den Kinderschänder vorzugehen und das Kind in die Obhut des PREDA Kinderheims zu geben, speziell wenn die Eltern oder das Mädchen von dem Anhang des Schänders bedroht werden. Die philippinische Regierung verfügt nicht über solche Rettungsteams oder Unterkünfte für Kinder, die Opfer von brutalen Verbrechen geworden sind.

Ein weiterer Fall der PREDA zugetragen wurde ist der Missbrauch eines Dreijährigen Mädchens von einem Fünfzehnjährigen Jungen. Ein anderer Report besagt dass eine Neunjährige mehrfach von zwei Elfjährigen und einem Fünfzehnjährigen missbraucht wurde. Obwohl dieser Fall an offizielle Beamte der Stadt weitergeleitet wurde, sind keine Maßnahmen ergriffen wurden. Es stellte sich heraus, dass die Verdächtigen Söhne sehr wohlhabender Familien sind. Das PREDA-Team wird versuchen das Mädchen zu finden und ihr zu helfen.

Mädchen die in das PREDA Kinderheim kommen sind zwischen sechs und siebzehn Jahren alt. Kürzlich wurde eine Dreizehnjährige aus einer Sexbar in der nahe liegenden Provinz Bataan befreit. Sie wurde mehrfach von Kunden der OK Fine Bar missbraucht und ist nun erleichtert dass wir sie retten konnten. Bei PREDA betet sie nun jeden morgen mit den anderen Mädchen und dankt dem lieben Gott für ihre Befreiung und betet dafür, dass mehr Mädchen gerettet werden können.

Eine Siebzehnjährige wurde aus einer Cyber Sexbar in Zambales befreit und viele mehr warten darauf endlich befreit zu werden. Insgesamt leben nun 55 Mädchen bei PREDA, alle wurden vor Kinderschändern und Ausbeutern gerettet. Sie leben nun ein glückliches, gesundes Leben im PREDA Kinderheim. PREDA hat nun zusätzlich ein neues kleines Heim gegründet, das speziell für Mädchen gedacht ist, die eine intensive Behandlung benötigen. Die Ordensväter des St. Columban Ordens haben PREDA ein kleines Haus zur Verfügung gestellt. 15 Mädchen können dort ein neues zu Hause finden. Wenn die Zahl der zu beherbergenden Mädchen steigt, werden wir hoffentlich mit Hilfe großzügiger Unterstützung ein größeres Haus bauen.

Der längste Rechtsstreit endet mit Verurteilung des Vergewaltigers
Einer der längsten und härtesten Rechtsstreits endet mit der Verurteilung des 22-Jährigen Alvin Lizardo. Er hat ein junges Mädchen missbraucht und vergewaltigt. Das Mädchen hat einige Jahre bei PREDA ein sicheres Zuhause gefunden. Ihr wurde massiv gedroht die Anklage gegen Alvin Lizardo fallen zu lassen. Ihre Standhaftigkeit wurde am Ende belohnt. In einem 8 jahrelangem Rechtsstreit mussten wir den Fall an ein Familiengericht überweisen und erst mit Hilfe eines Anwaltes wurde der Täter letztendlich verurteilt. Nichtsdestotrotz ist der Täter weiterhin auf freiem Fuß und spielt unverblümt Basketball in der Öffentlichkeit. Die Polizei von Muntinlupa hat den Haftbefehl nicht ausgeführt. Preda hat den Polizei-Chef nun ausdrücklich gebeten notwendige Maßnahmen zu ergreifen um zukünftige Missbrauchshandlungen des Schänders zu verhindern.

Unschuldige Kinder zu beschützen ist ein gefährlicher Job
In einigen Fällen zahlen die Kinderschänder einen Teil des vereinbarten Bestechungsgeldes an die Eltern des Kindes. Dann versuchen die Eltern ihr Kind aus dem Preda Kinderheim zu locken so dass das Kind nicht aussagen kann vor Gericht. Wenn sie dabei Erfolg haben, zahlt der Schänder ihnen die restliche Summe des Bestechungsgeldes. Vereinfacht wird dieses ‚illegale’ Abkommen durch die Mithilfe lokaler Beamter. Somit ist es für uns äußerst prekär und schwierig diese Kinder zu beschützen. Die Kinderschänder wehren sich mit allen Mitteln gegen die Anklage und bedrohen uns oder verklagen uns sogar. In der Vergangenheit wurden wir wegen Kindsentführung, Beleidigung und übler Nachrede verklagt: Wir haben jedoch all diese Fälle gewonnen da bewiesen werden konnte, dass die Sex Mafia die Tatsachen verdreht hat und mit Falschaussagen versuch hat, die Prozesse zu gewinnen. Zurzeit wird das Preda-Team wegen übler Nachrede angeklagt auf Grund einer Information aus dem Internet die an das Gericht weitergeleitet wurde. Diese Anklage ist erfolgt obwohl die Information über den ‚statue of limitations’ hinaus verfallen ist und keine Verleumdung darstellt. Wir waren schockiert als wir von der Entscheidung des Richters gehört haben. Außerdem hat der Richter noch gefordert, dass das gesamte Preda-Team vor Gericht gestellt werden sollte, trotz unseres Antrags den Fall aufzulösen. Eins steht fest: Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu. Die Anklage wegen Verleumdung die gegen mich geführt wird weil ich mit Hilfe von ITV und CNN die Zustände in Jugendgefängnissen dokumentiert habe ist noch in der Schwebe. Beide Dokumentationen über die verheerenden Zustände in philippinischen Gefängnissen die 2005 und 2006 weltweit ausgestrahlt wurden, haben dazu beigetragen, dass der philippinische Kongress das „Juvenile Justice Bill“ verabschiedet hat. (ein Gesetz dass dem Schutz von Kindern dient die mit dem Gesetz im Streit liegen und das die Festnahme von Kindern als letzten Ausweg sieht) Verleumdung ist in den Philippinen eine Straftat und sollte ich schuldig gesprochen werden, könnte ich im Gefängnis landen. Ich hoffe, ITV und CNN kommen noch einmal in die Philippinen um diesen Fall zu dokumentieren.

Unser Heim für Jungen ist nun auch beinahe bis aufs letzte Bett besetzt. Die Verabschiedung des ‚Juvenile Justice Bill’ und dessen Gesetzesausfertigung im Jahre 2006 nach einem neunjahrelangen Feldzug wird nun langsam aber sicher von einigen Regierungsbeamten in die Tat umgesetzt. Das Gesetz ist rückwirkend gültig, was heißt dass Jugendliche und Kinder die in Untersuchungshaft sind zum PREDA Kinderheim für Jungen überwiesen werden können. Wir sind momentan in den letzten Zügen ein neues Haus auf dem Lande für die Jungs zu kaufen. Dort würde dann ein Berufbildungszentrum entstehen und eine Biofarm, so dass wir unsere eigenen Lebensmittel anbauen können.

2006 haben wir 71 Kinder im Alter von 8 bis 16 aus dem Gefängnis oder aus Polizeistationen gerettet. Einige Jungs wurden anhand von Gerichtsbeschlüssen aus dem von der Regierung geleiteten Jugendgefängnis CRADLE entlassen. CRADLE ist ein Gefängnis-ähnliches „Rehabilitationszentrum“ für Jungs, das allerdings mehr einem Gefängnis als einem Rehabilitationszentrum gleich kommt. Als ich das Gefängnis mit unserem Ordensbruder Pater David O’Halpin aus Irland besucht habe, haben wir Jungs vorgefunden die nicht älter als 8 Jahre alt waren. Das ‚Zentrum’ hat vier Stockwerke, die ‚Dorms’ (Zellen) haben doppelte Gefängnisgitter und ist umzäumt von hohen mit Stacheldraht versehenen Mauern.

Obwohl unser Besuch angekündigt wurde, schienen die Jugendlichen träge und lethargisch. Die Kinder sind nach Alter und Clique in den Zellen aufgeteilt. Und obwohl das Anwesen sauber ist und die Mauern mit bunten Landschaftsbildern bemalt sind, denken die Jungen an nichts anderes als an Flucht.

Eine Gefängniswärterin leitet das Zentrum. Vor einiger Zeit haben 4 Jugendliche versucht über die Mauern zu fliehen und wurden mit Schüssen aufgehalten. Zwei der Jungen konnten sich von den Schusswunden erholen und wurden letztendlich ins PREDA Zentrum überwiesen. Das PREDA Kinderheim für Jungen ist offen. Wir zäunen die Jugendlichen nicht mit Mauern und Toren ein und wir haben auch keine Wärter. Die Jungen bleiben weil sie sich geborgen fühlen und spüren, dass sie gewollt sind. Außerdem vermitteln wir den Jungen, dass sie wertvoll sind; sehr wichtig wenn es darum geht das Selbstbewusstsein und die eigene Wertschätzung der Jugendlichen zu restaurieren. Lediglich 7 Jungs haben das Zentrum ohne Erlaubnis verlassen um zurück zu ihren Familien zu gehen. Bis heute besuchen wir sie dort. Sie haben eine liebevolle Familie und hatten großes Heimweh. Wenigstens konnten wir dafür sorgen, dass ihre Anklagen fallen gelassen wurden.

Eine große Veränderung hat es in der zweiten Hälfte 2006 beziehungsweise im Januar 2007 gegeben. Das neue Gesetz zeigt erste Erfolge. 33 Jungen wurden direkt zu Preda gebracht von Sozialarbeitern und Eltern und wurden nicht wie früher angeklagt und hinter Gitter gesperrt. Preda Mitarbeiter besuchen dennoch regelmäßig Polizeistationen und finden dort Minderjährige hinter Gittern. Wir bemühen uns im ihre Freilassung. Im Preda Kinderheim für Jungen sind immer wenigstens 40 Kinder zu Hause, in Hochzeiten bis zu 62 Kinder. Wir haben es ermöglicht, dass gegen 22 Jungen die Anklage fallen gelassen wurde und ihre Akte geklärt wurde. Wir arbeiten momentan an weiteren 23 Fällen und hoffen auf baldige Erfolge.
Wir besuchen weiterhin Gefängnisse in Polizeistationen in Manila und anderen Städten. In Caloocan City, einem Stadtteil von Manila, konnten wir 5 Minderjährige im Alter von 13, 15 und 16 finden. Das neue Gesetz wird in diesem Viertel noch nicht angewandt. Die Sozialarbeiter von Preda werden in Kooperation mit Sozialarbeitern der Gerichtssäle dafür sorgen, dass diese Jungs frei gelassen und zum Preda Zentrum überwiesen werden. Gegen die Jungs wurde Anklage erhoben obwohl 4 von ihnen 15 Jahre oder jünger sind.

Internet
Die PREDA Webseite – www.preda.org (www.preda.org/german) – wird seit Anfang Januar im Durchschnitt 56.000 Mal im Monat besucht. Letzten Dezember waren es noch 52.000 Besucher im Durchschnitt. Unsere Fair Trade Seite www.preda.net wird ebenfalls oft besucht und oft kontaktieren uns neue Käufer durch sie. Das RAIN Projekt das für Recherche und Networking zuständig ist, hat nun 9500 Emails in der Database und sendet regelmäßig Artikel und Informationen über die Arbeit von Preda an unsere Freunde, Partner und Unterstützer.

Besucher erleben Integrationsaktivitäten mit den Kindern
Letztes Jahr haben 56 Gruppen Preda besucht um die Integrationsaktivitäten mit den Jugendlichen bei Preda mitzuerleben. Die Preda Kinder haben die Gäste unterhalten und im Gegenzug haben die Gäste an Gruppendynamik Aktivitäten teilgenommen. Wir haben einige Willkommenspartys organisiert in denen die Kinder ihre Gesangs, – und Tanzkünste unter Beweis stellen konnten. Außerdem haben die Gäste einen Einblick in die verschiedenen Projekte von Preda bekommen. 389 Gäste aus verschiedenen Ländern unter anderem aus Japan, den Niederlanden, Deutschland, Spanien, Irland, Afrika, der Schweiz, Kanada, Amerika und auch aus den Philippinen haben an unseren Aktivitäten teilgenommen und mehr über Preda erfahren. Alleine zwischen Januar und Februar haben wir 11 Gruppen mit 34 Personen aus Korea, Irland, Deutschland, Indien und den Philippinen bei uns aufgenommen.

Umweltschutz
Fr. Shay Cullen hat an einer wichtigen Versammlung über die Situation im Bergbau an der Santo Tomas Universität in Manila teilgenommen. Dort wurde für den Schutz von eingeborenen Stammesminderheiten geworben. Zambales ist das zu Hause der Aetas. Ihre Lebensweise wird durch kontinuierliche Bergbauinitiativen in der Region und skrupellose Landbesitzer bedroht.

Die Zambales Provinz ist bekannt für das Vorkommen von Chromsäuresalz, Kobalt, Nickel und anderen Metallen. Man findet auch Kupfer, Gold und weitere nichtmetallische Mineralien wie Talk und Asbest. Man sieht, wie reich an Bodenschätzen unsere Provinz eigentlich ist. Bergbau Firmen sind nun schon lange in unserer Provinz tätig und einige Unternehmen mussten ihre Tätigkeiten stoppen nachdem sie jahrelang grossteile unserer Bodenschätze geplündert hatten. Und dennoch ist es kaum zu übersehen: die Provinz Zambales ist und bleibt sehr arm.

Schon früher wurde unser Ökotourismus und die Artenvielfalt in unseren Bergen durch das enorme Interesse der Bergbaufirmen an unseren Bodenschätzen bedroht. So gut wie in allen Städten ist Bergbau vorzufinden. Der Vulkan Pinatubo in Palauig in der Provinz Zambales hat eine reiche, biologische Vielfalt und schwebt nun in großer Gefahr. Obwohl der Vulkan unter Umweltschutz steht, fahren Bergbaufirmen mit Hilfe internationaler Investoren fort das Gebiet zu schädigen indem sie Bäume fällen und das umgebende Land zerstören. Der unbeschränkte Bergbau findet meist auf dem Land der Aete statt – der Ureinwohner der Philippinen. Ihr Land wird sowohl mit gefälschten Befugnissen oder ganz ohne Erlaubnis besetzt. Das Umweltschutzteam von Preda versucht die einheimische Bevölkerung in Zambales aufzuklären und ihnen ihre Rechte zu erläutern. Nur so können sie mit zuständigen Beamten über die Existenz des Bergbaus in ihrer Region verhandeln.

Preda folgt dem Öko Trend – Inspektoren werden ausgebildet.
Um den organischen Anbau der „Carabao Yellow Mango“, eine köstliche und gesunde Mangofrucht die auf den Philippinen wächst, zu fördern, bildet Preda momentan 14 Inspektoren aus. Drei von ihnen stammen aus einheimischen Gemeinden in Zambales und sie werden von Lani Limpi und Tony Santos ausgebildet, beides Mitglieder des Organischen Zertifikationszentrum der Philippinen (OCCP). Der Fokus lag auf der Entwicklung des „Preda Internal Organic Standard“ und einer gemäßen Betriebsanleitung im Einklang mit den OCCP/IFOAM/NATURLAND Standards. Die Inspektoren werden alle Mitglieder der „Small Holder Group Certification“, die von Preda Fair Trade organisiert wurden, untersuchen. Das Team wird eine Reihe von Trainingsabläufen mitmachen und es wird erwartet, dass das „Internal Control System“ für Mangos im September in Kraft treten wird. Preda wird das „Inspection“ und „Certification“ Übereinkommen ab Oktober anwenden können – gerade rechtzeitig zum Beginn der Mangoblüte im November. Wir werden somit höchstwahrscheinlich im März 2008 unsere ersten ökologischen Mangos ernten und werden vollständig zum ökologischen Anbau gewechselt haben bis spätestens März 2009.

Abschaffung der Sklaverei
Fr. Shay wird einen Eröffnungsvortrag bei einem Kongress in Hull am 23 Februar und einen am 28 Februar an der Essex Universität halten anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der Abschaffung der Sklaverei durch das englische Parlament. William Wilberforce war der jüngste Parlamentarier der jemals ins britische Unterhaus gewählt wurde und somit Abgeordneter von Hull und Yorkshire wurde. Er richtete seine Bemühungen darauf, Sklaverei zu beseitigen nachdem er durch Lesen und Recherche über das Leben von Million von afrikanischen Sklaven erfahren hatte, die von britischen Häfen nach Amerika verkauft und verschifft wurden. Mit Hilfe von Thomas Clarkson konnte er schließlich die anderen Parlamentarier davon überzeugen, dass Sklaverei moralisch gesehen menschenunwürdig sei. William Wilberforce galt als einer der großen Bürgerrechtskämpfer seiner Zeit.

Am 3. März wird im West Grave Hotel, Clane, Co. Kildare Irland, eine Dinner/Tanzveranstaltung organisiert von Bernie Walsh für die Preda Kinder stattfinden. Fr. Shay Cullen wird einen Vortrag mit Diashow präsentieren und es wird eine Auktion von wertvollen Gegenständen geben. Bei Interesse kontaktieren sie bitte Bernie Walsh unter 0851264778 oder Mary Kinsella unter 0872277831 oder 018335101.

Friede und Segen

Fr. Shay Cullen und die Kinder des Preda Team

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