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Shalom: Preis für Shay Cullen

February 9, 2017 · 

Eichstätt (EK) Der diesjährige Shalompreis geht an Father Shay Cullen und das Projekt Preda auf den Philippinen. Dies teilt der Arbeitskreis für Gerechtigkeit und Frieden (Shalom) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit.

Die feierliche Verleihung findet am 6. Mai um 19.30 Uhr im Holzersaal der Sommerresidenz statt. Am 5. Mai um 19.30 Uhr stellt der Preisträger die Arbeit des Projektes im Sitzungssaal des Rathauses vor. Bereits am kommenden Sonntag, 12. Februar, findet um 10.45 Uhr im Salesianum Eichstätt der Auftaktgottesdienst der diesjährigen Aktion statt. Es zelebriert Pater Johannes Haas.

Die Organisation Peoples’ Recovery, Empowerment and Development Assistance (Preda) wurde 1974 von dem irischen Priester Shay Cullen und zwei philippinischen Bürgerrechtlern gegründet. Preda setzt sich für Opfer sexueller Gewalt ein. In Olangapo auf den Philippinen werden Kinder und Jugendliche in einem Heim aufgenommen. Traumatisierte und misshandelte junge Frauen und Mädchen erhalten psychologische und medizinische Unterstützung. Sie können einen Schulabschluss nachholen und werden mit ihren Familien wieder in Kontakt gebracht.

Ein “Jail Rescue Team” befreit Kinder und Jugendliche aus Gefängnissen und Polizeistationen. Die Kinder der Armen landen dort häufig unschuldig oder wegen kleinster Vergehen. Manche müssen Monate oder gar Jahre ohne Rechtsbeistand in engen Zellen, mit Erwachsenen zusammengepfercht, ausharren.

Preda geht dem Shalom-Arbeitskreis an der KU Eichstätt-Ingolstadt zufolge auch gegen die eigentliche Ursache des menschenunwürdigen Lebens vor, die Armut. Familien erzielen ein Einkommen durch ökologisch angebaute Mangos. Über den fairen Handel in Deutschland erzielen sie Preise, die ein Leben in Würde ermöglichen. Hühnerzucht, Gemüse- und Bananenanbau tragen weiter zu einem unabhängigen Leben bei. Preda setzt sich besonders für die benachteiligten Frauen und Kinder ein, unterstützt die indigene Bevölkerung und ist aktiv gegen Sextourismus, Menschenhandel und Internetpornographie.

Der Eichstätter Theologe Engelbert Groß beschreibt die Arbeit des irischen Fathers Shay Cullen in seinem im vergangenen Jahr veröffentlichten Drama “Oasen der verwüsteten Kindheit”.

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