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Können wir an die Wiederauferstehung glauben und sie erreichen?

April 4, 2012 · 

Can We Believe and Achieve the Resurrection?Christen feiern jedes Jahr wieder das Leben, den Tod und die Wiederauferstehung von Jesus aus Nazareth. Wir erinnern uns an die dramatischen Ereignisse im Leben desjenigen, der uns Liebe und Selbstaufgabe gelehrt hat und uns damit alle erst menschlich und zugleich göttlich gemacht hat. Wenn wir andere Menschen lieben wie der barmherzige Samariter, selbstlos einem Fremden, einem Opfer, gegenüber, wie Jesus selbst es getan hat, indem er alles für die Würde und Rechte Anderer geopfert hat, dann können wir darauf hoffen ewig zu leben.

Vielleicht müssen wir auch nicht gleich alles riskieren, so wie er als er die Korruption und die Heuchelei der Elite und den religiösen Obrigkeiten angeklagt hat, die ihn im Endeffekt haben umbringen lassen. Vielleicht können wir es schaffen unser Leben für andere anstatt uns selber zu leben. Wenn wir das schaffen, dann können wir uns zu einem höheren spirituellen Level weiterentwickeln und erfahren so unsere eigene Auferstehung.

Schaffen wir es dieses Level von Güte und spiritueller Reife zu erreichen, so wird es uns erfolgreich gelingen zu einem Leben von unendlicher Güte über den Tod hinaus überzuwechseln, so wie Jesus; wir könnten den Tod überwinden und ewig leben. Dies ist der Traum aller Gläubigen – sich mit dem Gott der unendlichen Liebe zu vereinigen und so selber unendlich zu werden. Ein Tod der im Nichts endet ist schwer zu akzeptieren, doch der Glaube an ein Leben nach dem Tod und in die Auferstehung gibt uns die Stärke ein selbstloses Leben zu führen.

Jedoch sollten wir das Streben nach Unendlichkeit nicht zum Grund werden lassen Gutes zu tun, denn dann werden wir egoistisch und streben nur noch nach unserem eigenen Glück in der Unendlichkeit, während wir eigentlich Anderen helfen sollten, ohne dabei eine Belohnung zu erwarten. Was kommt, das kommt. Wenn wir nur an unsere eigene Unsterblichkeit denken, wird es zwecklos sein.

Es ist kein besonders großer Vertrauensvorschuss an die Auferstehung zu glauben; Millionen tun es. Glauben ist die eine Sache, es wirklich zu erreichen die Andere. Hierin liegt die wahre Aufgabe; ein wertvolles Leben voll von Werten für andere zu leben. Jesus hat einen hohen Maßstab festgelegt und wir müssen teilen und ertragen um diesen Maßstab zu erreichen. Viele wahre Christen folgen leise und unerkannt in den Fußstapfen Jesu und teilen ihre weltlichen Güter, ohne dafür eine Belohnung oder Anerkennung zu wollen. Sie leben in Solidarität mit den Armen und kämpfen für Gerechtigkeit und Liebe in der Welt. Sie sind auf dem Weg zum ewigen Leben.

Auch in unserer Welt gibt es “Auferstehungen”. Ich habe sie gesehen. Wenn misshandelte Kinder Liebe, Schutz, Anerkennung und Zuwendung erfahren, dann können sie aus den Tiefen des Kummers und der Hoffnungslosigkeit emporsteigen und leben. Ich werde täglich Zeuge solcher Augenblicke. Wenn die Opfer von Missbrauch, Brutalität und Vernachlässigung oder die ungerechtfertigt Eingesperrten aus den dreckigen und von Ratten befallenen Gefängnissen befreit werden und ihnen Unterstützung und Respekt entgegengebracht wird, dann erstehen sie auf von den Toten, die sie waren. Seelischer Tod ist die Folge von Mangel an Liebe und Freundschaft.

Jessica war 14, ein wunderschönes Mädchen, leider jedoch mit einer Behinderung. Sie gab ihr bestes, ihren Platz im Leben zu finden. Sie ging zur Schule und gab alles um die Sticheleien der Anderen zu ertragen.
Jessica litt unter Kinderlähmung und konnte nicht richtig laufen und sprechen und war vollkommen hilflos als die Vergewaltiger auf sie losgingen. Als ein Opfer von Kinderlähmung, wofür es keine Heilung gibt, wurde sie von ihrer Familie außen vorgelassen und als Freak behandelt. Sie konnte nicht zur Schule gehen, aus Angst vor den Sticheleien der anderen Kinder. Sie hat eine normale Intelligenz, konnte sich jedoch nie richtig entwickeln. Als sie vergewaltigt wurde von einer Gruppe junger Männer wurde sie zu einer lebendigen Toten. Sie konnte nicht mehr sprechen oder irgendwen anschauen. Sie aß kaum noch. Sie war ein lebendes Skelett, unterernährt und ohne jeden Lebenswillen. Sie war wie tot.

Als die PREDA Sozialarbeiter sie fanden, fragte sie nach Hilfe und bekam Schutz im PREDA Heim für Mädchen. Die Gruppenvergewaltigung war das traumatischste Erlebnis ihrer Kindheit und ihre Eltern ignorierten es. Sie hatten Angst vor einem Vergeltungsschlag von den Familien der Jungen, die reich und mächtig waren.

Jessica erzählte den Therapeuten von ihren Erlebnissen und bekam die Liebe und Zuneigung, nach der sie sich ein Leben lang gesehnt hatte nun endlich im PREDA Heim für Mädchen. Langsam aber sicher begann sie von den Toten aufzuerstehen. Bald konnte sie wieder lachen und mit den anderen Mädchen zusammen Spaß haben und geht nun sogar zur Schule. Sie ist stark genug um ihre Peiniger anzuklagen. Heute ist sie ein glückliches gesundes Kind, auferstanden von den Toten und lebt.

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