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Kinderrechte und Jesus von Nazareth

March 18, 2016 · 

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Kinderrechte und Jesus von Nazareth
Fr. Shay Cullen
18. März 2016

Als der Mann aus Nazareth in die große Stadt kam wurde er herzlichst willkommen geheißen von seinen Fans. Sie riefen Hosianna und legten ihre Kleider auf dem Boden wie ein Teppich und alle fragten sich: „Wer ist dieser Mann, ein Prophet aus Nazareth?“. Man antwortete: „Ja er ist ein großartiger Prophet aus Galiläa!“

Am Tag nach seiner Ankunft ging er zum Tempel. Dies war für ihn der wichtigste und heiligste Ort der Stadt und der Welt. Er sah es als das heilige Haus Gottes.
Nun war es jedoch von den Händlern und Devisenhändlern übernommen worden.
Dies ist heutzutage teilweise auch wieder der Fall.

Der Mann aus Nazareth war nicht erfreut. Er war sogar sehr verärgert über diese Vorkommnisse. Panic brach aus als er die Tische und Stühle umzustoßen begann um die Händler und Kaufleute zu vertreiben. Das Geld viel zu Boden und war überall verteilt. Besonders die armen Menschen begannen schnell die Münzen einzusammeln. Die Tauben die zu verkaufen standen flogen weg und die Tiere rannten kreuz und quer. Die Händler begannen schnell ihre Sachen zusammen zupacken bevor die Diebe kamen.
Diese Geschreie und Getöse überall. Der Markt war geschlossen, von einem auf den anderen Moment. Gamer over.

Die Sicherheitsleute der Behörden waren Machtlos als Jesus begann aus der Bibel zu zitieren: „Gott sagte, dass der Tempel soll das Haus der Gebete genannt werden in dem alle Menschen aus allen Nationen Beten können, aber ihr habt diesen Ort zu einem Ort für Kriminelle gemacht“. Das waren ziemlich harte Worte gegen die Händler, Anwälte und Politiker, die ihn wahrscheinlich daraufhin am liebsten direkt umgebracht hätten. Letztere erhielten regelmäßig große Summe an Schmiergeld damit sie den Handel in diesem Heiligen Ort zulassen.

Aber sie wagten es nicht ihn zu töten, da er zu beliebt beim Volk war, wie man am Tag zuvor gesehen hat als die Leute ihn mit Palmenblättern in der Hand zu jubelten. Die Verantwortlichen fürchteten ihn. Wenn sie ihn töten würden, dann würde es große Demonstrationen geben, die nur mit den römischen Bereitschaftstruppen und viel Gewalt beendet werden könnten.

So strömten weiter die Massen zu ihm um die Heilungen der Blinden und Behinderten anzusehen. Er war phänomenal! Seiner Lehre über die Kinderechte war schon vor 2000 Jahren und sie ist heute noch gültig. Als seine Jünger hin einmal fragten wer der wichtigste im Himmelreich ist sagte Jesus: „Keiner von euch“, und zeigte dann auf ein Kind. „Solange ihr euch verändert und nicht so unschuldig wie ein Kind seid. Der wichtigste im Himmelreich ist der, der sich selbst erniedrigt und wie ein kleines Kind denkt. Jeder der ein Kind in meinem Namen willkommen heißt, heißt mich willkommen“ (Mat. 18: 1-5).

Die meisten Anführer und Beamte und auch viele Eltern hatten noch nie von dieser Lehre gehört. Es wurde Zeit. Aber die meisten Leute hörten aufmerksam zu und wollten anschließend ihre Kinder zu Jesus bringen um sie segnen zu lassen. Aber die Jünger blockierten ihnen den Weg. Jesus wurde wütend als er das sah und sagte ihnen: „ Wer das Himmelreich nicht wie ein Kind versucht zu erreichen wird nie dort hinkommen“. Dann ob er seine Hände und segnete jedes einzelnes Kind (Mk 10: 13-16).

Als die Kinder im Tempel davon hörten riefen sie diese Worte ganz laut und immer wieder. Sie liefen um den Tempel und riefen: „Gelobt sei der Sohn Davids!“ Die erzürnte die Hohenpriester und Schriftgelehrten. Sie betrachteten Kinder und Frauen als weniger menschliche Personen ohne Stellung, Rechte oder Status. Genau diese hatten die Implikation, dass Jesus, Sohn Davids der lange erwartete Messias war und respektierten und verehrten ihn auch so.

Die Tempel Behörden waren verärgert über diese Behauptung und forderten Jesus heraus. „Hören sie, was sie sagen?“ „In der Tat höre Ich es“, sagte Jesus. „Hast du nicht die Schrift gelesen? Sie haben Kinder und Babys trainiert um perfekt zu lobpreisen“. Er war ja nur der Sohn eines Zimmermanns sagten die Schriftgelehrten. Aber er war und ist viel mehr als das.

Die Hohenpriester und Ältesten der Pharisäer suchten jedoch weiterhin nach einer Möglichkeit ich ihn los zu werden. Sein Schicksal war besiegelt als sie seine Kritik an ihnen hörten. „Ihr Heuchler!“, „Ihr verdient die Hölle!“, „Blindenführer!“, „Ihr vernachlässigt Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Ehrlichkeit!“, „Ihr vermittelt nur Gewalt und Egoismus!“, „Ihr seid wie schöne Gräber: Von außen gut anzusehen und von innen nur Knochen und Verwesung!“, „Ihr seid Schlangen und die Kinder von Schlangen!“.
Nun bestand keine Zweifel mehr daran, dass sie versuchen werden ihn zu töten.

Heutzutage haben wir Kirchenleute die Kindermissbrauchen. Nur einige sind bis heute aufgedeckt worden. Viele spielen noch heute, trotz ihrer Vergangenheit, den frommen Priester. Sie zerstören das Leben von Kindern und müssen unbedingt vor Gericht gebracht werden. Die Würde und die Rechte von Kindern war die oberste Priorität für Jesus von Nazareth. Wir dürfen niemals beginnen eine Misshandlung von Kinder zu tolerieren oder weg zu schauen.
Die Karwoche ist eine Zeit für Reue, Veränderung und Engagement. Eine Zeit um dem Beispiel von Jesus zu folgen.

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