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Getrocknete Mangos aus Fairem Handel, ein Geschmack der Gerechtigkeit von Fr. Shay Cullen

September 30, 2013 · 

Ich habe gerade kleine Dörfer besucht, wo eine neue Gruppe von Kleinbauen zu Mitgliedern der stetig wachsenden Preda Fair-Handels Partnerschaft wurden. Sie leben von der Landwirtschaft und den Mango Bäumen. Sie zeigten mir voller Stolz die Früchte der Einkünfte aus dem Fairen Handel und den Bonuszahlungen, die sie für ihre Mangos erhalten hatten.

Jede Familie konnte mir etwas zeigen, einen neuen Brunnen und Handpumpen für sauberes Wasser, einen kleinen Schweinestall, einen Kramerladen, ein neues Blechdach auf ihrem kleinen Haus und eine Ziege. Ihre Kinder gehen zur Schule und es gab keine Kinderarbeit. Das sind alles einfache Dinge aber so wichtig für sie. Ihr Leben hat sich deutlich verbessert aufgrund der Preda Fair Trade Praktiken und so sollte es auch sein. Mit mehr sozialer Gerechtigkeit in den Entwicklungsländern könnte auch das Leben von den Milliarden an Hunger leidenden Menschen besser werden.

In einem Dorf wurde durch Preda Fairen Handel ein kleines Gemeindehaus gebaut wo die Menschen zusammen kommen können und Schutz von Taifunen finden und Profood, ein Partner von Preda, hat ein Schulgebäude bestehend aus zwei Klassenzimmern gespendet.

Junito, ein Kleinbauer aus Mindanao (Insel ganz im Süden der Philippinen) sagte, “wegen der guten Preise die ich von Preda für meine Mangos bekomme können wir uns besseres Essen leisten und meine Kinder gehen in die Schule. Sie gehen nicht weg in die Stadt wo sie schlecht beeinflusst würden, obwohl wir arm sind haben wir ein ehrbares leben”.

Das ist einer der nicht sofort sichtbaren Vorteile die Preda Fairer Handel bringt – die Verhinderung von Kinderarbeit und Ausbeutung. Unglücklicherweise werden tausende von Jugendlichen, Jungen und Mädchen auf den philippinischen Inseln, wo Preda seine Projekte betreibt, aus armen und hungrigen Verhältnissen weggelockt mit dem Versprechen auf gute Arbeit und Bezahlung, als Helfer im Haushalt oder in Cafes und Hotels.

Wenn sie dann mit dem Anwerber oder Menschenhändler in der Stadt ankommen werden sie meistens an eine Sex Bar verkauft, wo sie missbraucht werden und an heimische oder ausländische Sex Touristen angeboten werden. Die Eltern der Kinder wissen nicht wo sie hingeraten sind oder sie wurden auch dafür bezahlt, dass sie ihre Kinder gehen lassen um Arbeit zu finden. Die Sozialarbeiter von Preda retten viele dieser Kinder und geben ihnen ein sicheres Zuhause wo sie Therapien und Ausbildung erhalten und sie führen die Kinder wieder zusammen mit ihren Eltern.

In der Preda Fair Handels Partnerschaft erhalten die Kleinbauern Seminare wo ihnen über diese Gefahren erzählt wird mit dem Ziel niemals zu erlauben, dass sie ihre Kinder solchen Anwerbern anvertrauen. Preda arbeitet in dieser Richtung seit 1975 und führt Programme für die Verbesserung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft durch.

Armut und Not zu überwinden ist ein Kampf für die Armen und während diese hart arbeiten um die Lebensmittel für die reichen und besser bemittelten Menschen in den Städten anzubauen erhalten sie nicht die gerechte Belohnung für ihre harte Arbeit und ihr Wissen im Anbau von Lebensmitteln, der alle  anderen am Leben hält. Das Ziel des Fairen Handels ist es einen gerechten Lebensunterhalt für die Kleinbauern zu erzielen. Die Verfechter des Fairen Handels fordern dieses ungerechte System heraus, sie versuchen den globalen Handel fairer zu gestalten.

Die Eine Welt Läden bieten eine große Palette von wunderbar präsentierten, fair gehandelten Produkten an für die tausenden besorgter Kunden, welche diese Welt zu einer besseren und gerechteren machen wollen und nicht Teil der Ausbeutung und des ungerechten internationalen Handelssystems sein wollen.

Diese Produkte helfen aber nicht nur den Kindern auf den Philippinen sondern auch den Kindern in Europa, weil die Produkte gesund sind und frei von Chemikalien und Additiven. Ein Drittel der Kinder in Großbritannien leiden zum Beispiel an Fettleibigkeit wegen ungesunder Ernährung.

Die frischen Mangos werden von den Kleinbauern zur Trocknungsanlage von Profood geliefert und sie erhalten einen fairen Preis. Dann werden die Mangos unter Einhaltung der höchsten Hygieneanforderungen gewaschen, geschält, in Streifen geschnitten und im Ofen getrocknet. Danach werden sie verpackt und in die Eine Welt Läden und Supermärkte, hauptsächlich in Europa, geliefert.

Nach ein paar Wochen werden die Kleinbauern vom hierfür verantwortlichen Preda Mitarbeiter besucht. Er erhält die Zahlen der Profood Fabrik mit den Angaben des Gewichts an Mangos das jeder der Bauern abgeliefert hat und er bezahlt ihnen dafür einen Bonus. Jede Transaktion wird peinlich genau dokumentiert um volle Transparenz zu gewährleisten. Es gibt viel was wir tun können um diese Welt besser und gerechter zu machen. Der Kauf von fair gehandelten Produkten hilft für diesem Fall.

Es ist so ermutigend zu wissen dass es wunderbare Menschen gibt die in dieser Bewegung aktiv sind und es ist ermutigend zu hören wie Papst Franziskus der Welt verkündet, dass sich die katholische Kirche mehr auf soziale Gerechtigkeit, Mitgefühl, Schaffen von Frieden und der Hilfe für die Opfer und die Verwundeten dieser Welt konzentrieren soll. Wir können dabei helfen die Welt der Ungerechtigkeit zu verändern indem wir Gerechtigkeit üben und Fairen Handel unterstützen. Es hilft darüber hinaus die ausgebeuteten Kinder zu heilen. (besucht www.predafairtrade.net)

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