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Die Opfer der Death Squads von Davao : Konsolidierter Bericht 1998-2015

May 16, 2016 · 

Die Opfer der Death Squads von Davao : Konsolidierter Bericht 1998-2015

Von Fr. Amado Picardal, CSsR Exec. Sec. von der Basic Ecclesial Communities Desk of the CBCP
Vor kurzem erhielt ich einen konsolidierten Bericht des Davao Death Squad (DDS) in dem alle Tötungen von 1998 bis 2015 aufgelistet wurden. Die Quelle möchte selbstverständlich Geheim bleiben. Es ist schon genug mitzuteilen, dass diese Morde geschehen und überwacht worden sind.

I kenne sie sehr gut aus der Zeit als Ich in zusammen Arbeit mit der Kommission für Menschenrechte dieser Morde angeprangert und verurteilt habe. Sie zögerten damit den Bericht an die Öffentlichkeit zu bringen, aus Furcht er würde für politische Zwecke genutzt werden.

Aber wir müssen es unbedingt ansprechen!

Ich glaube, dies zu verschweigen wäre ein Verbrechen an der gesamten Nation, denn Ich glaube, dass die Anzahl der Opfer in den nächsten sechs Jahren um ein Vielfaches im ganzen Land ansteigend könnte. Der ursprüngliche Bericht, der mir vorliegt ist in Excel Format und sehr detailliert (von Jahr zu Jahr, nach Alter, Geschlecht, Gebieten, Waffen und vieles mehr sortiert). Ich stelle eine Zusammenfassung und eine eigene Analyse zu Verfügung. Ich weiß, dass ich durch diese Veröffentlichung mein Leben riskiere, aber die Wahrheit muss ans Licht kommen, bevor es zu spät ist.

In 16 Jahren wurden alleine 1425 von der DDS ermordet

Die Gesamt Zahl der Personen, die von der DDS im Zeitraum von 1998-2015 getötet wurden beläuft sich auf 1424. Lasst mich das nochmal Wiederholen: EINTAUSEND VIERHUNDERT VIERUNDZWANZIG Opfer. Dies kann schon als Massenmord bezeichnet werden, durchgeführt von derselben Gruppe von Menschen und immer von derselben Person inspiriert. Diese Daten beziehen sich lediglich auf Davao und nicht auf die Morde die in gleicher Manier in anderen Städten nachgeahmt wurden.

Von den 1424 Erwachsenen, sind 1367 männlich und 57 weiblich. Dies zeigt, dass die von der DDS Ermordeten nicht nur Männer sind sonder auch 57 Frauen.

132 Kinder von der DDS ermordet

Betrachtet man diese Liste nach Alter gab es 132 getötete Kinder (17 und jünger) – 126 Jungen und 6 Mädchen. Der jüngste war ein 12 Jahre alter Junge und ein 15 Jahre altes Mädchen. Zudem wurde ein 9 Jährige Junge von einer verirrten Kugeln, also unabsichtlich, getötet.
Es gab insgesamt 476 junge Erwachsene (18-25), die ermordet wurden. Davon waren 466 männlich und 19 weiblich. Die Zahl der älteren Erwachsenen (26 Jahre und älter), die ermordet wurden, liegt bei 612 (466 männlich, 28 weiblich). Zudem gab es Opfer, deren Alter nicht angegeben wurde (201, davon 191 männlich, 10 weiblich).

So sind fast 50 Prozent der Opfer Jugendliche (Kinder oder Jugendliche). Die meisten Opfer kamen aus städtischen Armutsgebieten wie zum Beispiel Buhangin, Agdao, Bangkerohan, Boulevard, Matina, Toril. Die meisten der Getöteten waren an illegalen Drogengeschäften beteiligt – als Konsument und Mittelmann. Es gab aber auch Beteiligungen an Kleinkriminalität, wie Diebstahl, Handydiebstahl oder Bandenraub. Es gab 14 Fälle von falscher Identität, in der die DDS Männer das Falsche Ziel ermordeten.

Es gab einige die weg gegangen sind, nach dem sie gewarnt worden waren, dass sie auf der Liste der DDS stehen. Oftmals kamen sie nach ein paar Jahren in dem Glauben, dass sie nun sicher seien, jedoch steht ihr Name noch immer auf der Liste und somit sollen sie noch immer getötet werden.

Kein Drogenbaron wurde jemals von der DDS getötet, sondern arme Jungen die als Zwischenhändler dienten und Journalisten.

Somit kann man sagen, dass die Mehrheit der Opfer des DDS nur als „Kleinkram“ betrachtet werden kann. Großteils wurden nur junge, arme Jugendliche Straftätern ermordet. Es gab keine Berichte über Drogenbarone Großverbrecher, die von den DDS getötet wurden. Es gibt zwei Journalisten bei denen man glaubt, dass sie von den DDS ermordet worden sind. Zum einem Jun Pala und zum anderen Ferdie „Batman“ Limtungar. Jun Pala war ein Radio Kommentator der sich des Öfteren gegen die DDS und Bürgermeister Duterte ausgesprochen hat. Es gab zwei frühere Versuche ihn umzubringen und wieder und wieder beschuldigte er öffentlich Duterte für diese Angriffe. Bei dritten Mal wurde er schließlich von Motorradfahrern getötet. Ferdi „Batman“ Lintuan sprach sich auch gegen die DDS und gegen die angeblichen Unregelmäßigkeiten bei der Konstruktion des Volksparks aus, welche er Bürgermeister Duterte anhängte. Er wurde auch von Motorradfahreren getötet.

Die Opfer das DDS waren unbewaffnet. Sie konnten und haben sich nicht gewehrt. Viele saßen gerade noch an der Straßenecke außerhalb ihres Sari Sari Ladens, waren in Gesprächen mit Freunden und plötzlich kam ein Schuss und alles war vorbei. Es gab einige die gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen wurden und nur auf das öffentliche Verkehrsmittel gewartet haben und auhc sie wurden plötzlich von Motorradfahrern erschossen. Wie die DDS die genaue Zeit und Ort wussten wann diese Menschen freigelassen wurden ist erstaunlich. Ein weiteres Opfer wurde von in seinem Zuhause vor seiner Frau und seinen Kindern getötet, die noch die DDS anbettelten ihn nicht zu töten. Einer der bekanntesten Fälle ist der Sohn von Clarita Alia, eine Gemüseverkäuferin aus Bangkerohan. Ihr halbwüchsiger Sohn (unter 17 Jahre) wurde von der DDS ermordet. Ich wurde von Clarita gebeten den Körper ihres Sohnes Fernando vor seiner Beisetzung zu segnen.

Ich persönlich habe zwei Fälle von DDS Morden miterlebt. Der erste war in unserer Pfarrkirche in Bajada. Während einer Hochzeitsmesse hörte Ich Schüsse auf dem Parkplatz. Nach der Messe eilte ich sofort nach draußen um nachzuschauen was geschehen war. Ich sah die Leiche eines halbwüchsigen Jungen aus unserer Kirche auf der Erde liegen, von Menschenmassen umgeben. Er war gerade von DDS Männern erschossen worden, während er mit seinen Freunden auf dem Parkplatz saß. Die Mörder entkamen auf Motorrädern. Es geschah in der Näh eines Polizei Autos, doch die Polizei feuerte nur Warnschüsse ab und suchte nicht nach den Mördern. Der Junge der getötet wurde lebte in einem nahegelegenen Slum. Er galt als einer der Verdächtigen die einige Wochen zuvor das Fenster eines Autos auf unserem Kirchenparkplatz aufgebrochen hat und zwei Wertgegenstände entwendete.

Das zweite Mal, dass ich die Folge einer DDS Tötung mitbekam war während einer Mountain-Bike Tour in Lomondao, einem außerhalb gelegenen Barangay in Davao. Als Ich mich dem Ort näherte kamen mir drei Motorradfahrer entgegen die sehr schnell in Richtung Stadt unterwegs waren. Als Ich an der Stelle ankam, sah Ich Menschen, die um den Körper eines Jungen versammelt waren. Als Ich fragte was geschehen sei, sagte man mir, dass die DDS hier waren. Er erzählte mir, dass der Junge ein Handydieb und Drogenkonsument war. Er fügte noch hinzu, dass der Junge verdient hatte zu sterben.

Die Morde haben noch nicht aufgehört. Die DDS führt ihre mörderischen Touren weiter fort.

In den letzten fünf Jahren (2011-2015) gab es 385 Opfer einer außergerichtlichen Hinrichtung in Davao. Davon waren 39 unter 17 Jahren und 118 junge Erwachsene (18-25). Im Jahr 2011 gab es 111 gemeldete DDS Tötungen, im Jahr 2012 waren es 61, im Jahr 2013 waren 101, 2014 dann 52 und es gab 60 im Jahr 2015. Die DDS machen für gewöhnlich eine Pause wenn die Wahlen kurz bevorstehen. Sie werden jedoch ganz sicher ihre Operationen nach der Wahl wieder fortsetzen.

Bisher wurde noch niemand für diese Morde zu Rechenschafte zogen. Es wurde von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft keine offizielle Untersuchung veranlasst. Die Polizei bestätigte lediglich die Existenz der DDS. Die Menschenrechtsorganisation (CHR) kam für eine öffentliche Anhörung nach Davao und traf sich auch heimlich mit Zeugen, meistens Familienangehörige der Opfer oder auch ehemalige Mitglieder der DDS. Obwohl die CHR eine Strafverfolgung empfohlen hat war dies nicht möglich. Niemand war bereit vor Gericht auszusagen, aus Angst. Die DDS sind noch immer unter uns und jeder der gegen sie aussagt wird mit dem Tot dafür bezahlen müssen. Ich habe mich mit einigen dieser Zeugen getroffen um ihre Angst zu verstehen. Sie behaupten, dass einige von den ehemaligen DDS Anhängern als Opfer aufgeführt werden, da sie einfach zu viel wussten und somit verdächtigt wurden die DDS zu verraten. Trotzdem sprachen einige ehemalige DDS Mitglieder darüber wie sie rekrutiert, ausgebildet und eingearbeitet wurden. Sie erzählten wie alles organisiert wird und wer ihre Betreuer waren und wer ihre Verbindungsmänner zur Polizei und Politik gewesen waren. All diese Informationen konnten nicht vor Gericht gebracht werden, weil sie nicht bereit waren dies auch vor Gericht zu bezeugen, trotz einer eidesstattlichen Erklärung von CHR.

Bericht des Human Rights Watch aus dem Jahr 2009: Sie können jeder Zeit sterben – Death Squad Morde in Mindanao

Ein großer Teil der Informationen kann man auch in dem Bericht des Human Rights Watch finden, die behaupten man könne jeden Moment in Mindanao sterben. Eines der Ergebnisse des Human rights Watch –Bericht zeigt die Verbindung zwischen den DDs und der Polizei:

„Nach diesen Insidern“, von denen die meisten (ehemalige-) Mitglieder der DDS sind entweder ehemalige Anhänger der kommunistischen Volksarmee oder es sind junge Männer die selbst auf der Liste der DDS standen und sich ihnen angeschlossen haben um ihren eigenen Tot zu verhindern. Die meisten können weit mehr Geld mit den DDS machen als in anderen Berufen. Ihre Auftraggeber genannt „Amo“ (Chef) sind in der Regel Polizisten oder ehemalige Polizeibeamte. Sie bieten ihnen eine Ausbildung, Waffen, Munition, Motorräder und Informationen über die Ziele. DDS Mitglieder verwenden häufig 45 Kaliber Pistolen, eine Waffe die sonst häufig von der Polizei verwendet wird aber normalerweise unerschwingliche teuer für Bandenmitglieder und gewöhnliche Kriminelle sind.

Die Insider sagten gegenüber dem Human Rights Watch, dass sie von den Amo (Chef) Informationen erhalten wann und wo ein Mord geschehen werden soll. Die Amo bekommen zuvor eine Liste mit Verdächtigen von der Barangaypolizei. Die Amo geben den Mitgliedern der DDS nicht mehr als den Namen des Ziels und manchmal noch eine Adresse oder ein Foto. Polizeistationen werden dann informiert um sicherzustellen, dass die Polizeibeamten langsam genug reagierten und somit die Todesschadronen eine Chance haben zu entkommen auch wenn die Morde in der Nähe einer Polizeistation geschehen.

Der Human Rights Watch Bericht zeigte auch die Vorgehenweise:

„Unsere Forschung zeigt, dass die Morde einem Muster folgen. Die Angreifer sind in der Regel zu zweit oder zu dritt auf einem Motorrad ohne Nummernschild. Sie tragen Baseball-Kappen und geknöpfte Hemden oder Jacken um ihre Waffen darunter zu verbergen. Sie erschießen oder erstechen ihre Opfer ohne Vorwarnung oft am hellen Tageslicht und in Anwesenheit von mehreren Augenzeugen, für die sie wenig Respekt zeigen. Und so schnell wie sie aufgetaucht sind fahren sie auch wieder weg, fast immer bevor die Polizei aufgetaucht ist“.

„Sie verdienen zu sterben“, sagte der Bürgermeister Duterte während er eine Beteiligung an diesen außergerichtlichen Tötungen leugnet. Einmal ließ er eine Liste auf seinem Tv-Kanal vor. Wochen später waren die meisten Menschen von dieser Liste von der DDS getötet worden.

„Sie verdienen es zu sterben“. Dies ist auch die Haltung vieler Bewohner der Stadt gegenüber den Opfern des DDS. Dies zeigt wie viele Menschen hinter ihnen stehen und warum es immer nur einen kleinen Aufschrei bei diesen Massenmorden gibt.

Es scheint, dass die DDS-Tötungen das Herzstück von Bürgermeister Dutertes Kampagne gegen die Kriminalität in Davao City ist. Für die Bekämpfung von Kriminalität töten sie einfach die Verbrecher durch Hinrichtung ohne Gerichtverfahren durch die DDS. Keine Notwendigkeit sie zu verhaften, sie vor Gericht zu stellen und sie gefangen zu halten wenn ihre Schuld sowieso schon bewiesen ist.

Keine Notwendigkeit für ein ordnungsgemäßes Verfahren des Gesetzes. Kriminelle haben keine Rechte, das ist ein grundlegendes Konzept von Duterte. Für Kriminelle kann es nur eine Strafe geben – der Tod. Es spielt keine Rolle ob Kleinkrimineller oder nicht, selbst ein Drogenabhängiger oder Drogendealer oder ein Handydieb, sie verdienen alle zu sterben. Die Morde sollen eine abschreckende Wirkung auf Verbrechen sein. Jeden in Nagst zu versetzen um die Kriminalität zu stoppen. Im Human Rights Watch Bericht heißt es:

„Der fortgesetzte Todesschwadronen Betrieb spiegelt die offizielle Haltung der Gesellschaft. Das Motiv scheint einfach: Gerichte werden als langsam und unfähig betrachtet. Der Mord an Tatverdächtigen wird als einfacher und schneller als eine richtige Strafverfolgung angesehen. Allgemeine Unterstützung der gezielten Tötungen von mutmaßlichen Straftätern besteht und wird gefördert anstatt einer Abschaffung der Gewalt aus Davao City, welche Stadt schon so lange unter Gewalteinfluss steht“.

Es ist sehr schwierig sich gegen die außergerichtlichen Tötungen auszusprechen, da die Mehrheit der Menschen in Davao sie unterstützt. Die Erzdiözese von Davao unter der Leitung von Erzbischof Fernando Capalla kam mit einem Hirtenbrief heraus: „Du sollst nicht töten“ und es wurden viele Gebete geführt. Wir waren eine Minderheit, eine kleine Stimmer, deren Ruf in der Wüste durch den Beifall der Mehrheit übertönt wurde. Das Blut von 1424 Opfern des DDS war der Preis dafür, dass es so etwas wie Frieden in Davao gibt und jeder Nacht ohne Angst herumlaufen kann. Dies war der Frieden des Friedhofs, ein Auftrag von Todesschwadronen von Kriminellen durchgeführt.

Und die Massenmorde gehen weiter und es wird noch mehr Blut vergossen werden, nicht nur in Davao, sondern auf den gesamten Philippinen.

Bürgermeister Duterte Versprach, wenn er zum Präsidenten gewählt wird, werden aus den 1000 ganz schnell 100.000 DDS Morde. Er erklärt, dass es blutig werden wird. Er sagte, dass es keine Notwendigkeit mehr für Gefängnisse gibt, man bräuchte nur noch Leichenhallen. Er versprach die Kriminalität im gesamten Land innerhalb von 3-6 Monaten zu beseitigen.

Wie wird es anstellen? Die Antwort ist ganz einfach, er möchte das System aus Davao mit den DDS unter der Leitung der Polizisten, die ihre Existenz leugnen, mit finanziellen Mitteln von Unternehmen und der Staatskasse aufs ganze Land ausbreiten.

„Ich bin bereit in die Hölle zu gehen, solange die Menschen denen ich diene im Paradies leben“. Ist das ein Geständnis von Duterte, dass er mit dem was er tut schwere Sünden gegen Gott auf sich lädt und so eines Tages seine göttliche Strafe erhalten wird?

Ist Davao nun ein Paradies nach 18 Jahren DDS Tötungen ohne Gerichtsverfahren? Hat es Kriminalität ausgerottet? Nach den Daten von PNP-Abdeckung 2010-2015 von deckte auf, dass Davao im Vergleich mit 15 Städten auf Platz vier des Index für Kriminalität steht: 37797 Vorfälle. In Bezug auf Ermordungen war Davao sogar Platz 1 (1032 Vorfälle) und im Bezug auf Vergewaltigung war Davao zweiter mit 843 Vorfällen.
Dieser Bericht macht den Eindruck, dass man in Davao zu jeder Zeit ermordet oder Vergewaltigt werden kann. Aber so schlimm kann Mord nun auch nicht sein, wenn die DDS es regelmäßig tun. Sowie Vergewaltigung nicht so schlimm sein kann, wenn der Bürgermeister kaltschnäuzig darüber scherzt, dass er der erste hätte sein sollen der eine australische Missionarin in seiner Stadt vergewaltigen sollte, nachdem dieser Vorfall einige Zeit zuvor geschehen war.

Massenmorde durch staatliche Genehmigung?

Die Familien der Opfer schreien nach Gerechtigkeit und doch setzen die DDS ihren Amoklauf weiter fort. Die nationale Regierung hat es versäumt, diesen Massenmord zu kontrollieren und so kann er sich nun ungehindert ausbreiten. Gott bewahre.

Wenn die DDS nicht gestoppt werden kann und die die dahinter stehen nicht verurteilt werden, wird dies in absehbarer Zeit ein nationales Blutbad. Diejenigen die es unterstützen und auch die die wegschauen haben genau so Blut an ihren Händen wie die die diese Massenmorde angeordnet haben. Die Verantwortlichen sind sowieso die größten Massenmörder aller Zeiten.

Wenn es in Ordnung ist auf Verdacht zu töten und Verbrechern nicht die Chance auf einen Prozess zugewähren, dann kann somit jeder Mitbürger nicht nur Richter sondern auch Henker spielen, nicht nur die Polizei und die Beamten. Jeder kann seine eigene Bürgerwehr bilden. Es wird keine Notwenigkeit mehr für Gefängnisse, Richter oder Staatsanwälte geben. Es wird keinen Frieden geben, keine Ordnung solange die Menschenrechte und die Rechtstaatlichkeit nicht berücksichtigt werden. In dieser Zeit werden auch weiter hin die großen Verbrecher, Kriminellen und Mörder dieses Land regieren.

Wir stehen vor eine weiter dunkle Periode unserer Geschichte. Eine weitere diktatorische Zeit, genauso schlimm wie in der Vergangenheit oder noch schlimmer.

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