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Die Mission ist es die Armut und Ungerechtigkeit zu beenden

June 14, 2013 · 

Geschrieben von Pater Shay Cullen, erschienen am Sonntag, 01. Juni 2013 in „The Manila Times“
Übersetzt von Manuel Weis

Muff, Co. Donegal in der Nähe von Derry, Irland – Eine Versammlung von zurückkehrenden Missionaren ins IOSAS-Center (Insel der Heiligen und Gelehrten) erinnerte an die lange Tradition der irischen Missionare, die Ihre Familien und Freunde verlassen und ihr Leben in fremden Ländern zu verbringen, um die Botschaft von Gottes Liebe zu verkünden und um eine Gemeinschaft der Gerechtigkeit und des Glaubens aufzubauen. Hunderte von irischen Missionaren lebten und arbeiteten unter den Armen und Unterdrückten und brachten Ausbildung und Hoffnung für unzählige Menschen auf den Philippinen und in Ländern auf der ganzen Welt. Viele gingen mit den Menschen durch Kriege und Pest und gaben Hoffnung und Hilfe.

Viele wurden wie Jesus von Nazareth; beschimpft, verraten, verhaftet und einige wurden sogar ermordet. Aber warum haben sie das getan?
Missionare gehen seit über 60 Jahren in Entwicklungsländer und sind geschockt über das Ausmaß von Hunger, und sind über die schlechten Anbaumethoden und der Ungleichbehandlung und Ausbeutung der Kleinbauern entsetzt. Viele sahen die Notwendigkeit, den Hungernden zu helfen, sich selbst zu ernähren. Sie begannen ihnen mit Projekten zur wirtschaftlichen Entwicklung, Schutz der Menschenrechte und verbesserten Methoden der Nahrungsmittelproduktion zu helfen. Das Ziel war den Gemeinden zu helfen selbsterhaltende und nahrhafte Lebensmittel zu produzieren und gestärkt aus der Armut zu gehen. Das Evangelium ruft alle auf zu teilen und Gleichheit und Gerechtigkeit für alle Menschen bringen.

In der heutigen Zeit gibt es eine Milliarde Menschen die unter Nahrungsmangel leiden und hungern. Frühkindlicher Hunger ist schädlich für eine Nation. Die Kinder sind verkümmert und leiden an Hirnschäden, und können nicht richtig lernen oder qualifizierte Arbeit durchführen.
Sie sollten ihre Gelder zur Veränderung der Prioritäten der lokalen Regierungen verwenden, so dass mehr öffentliche Mittel und Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen. Viele Beamte sind unverantwortlich und versuchen sich zu bereichern. Dies bedeutet, dass ein Teil der Geldmittel von lokalen Regierungsbeamten direkt für Projekte, für menschliche Entwicklung und gesellschaftliche Bildung, eingesetzt werden sollten, so dass diese Gelder auch rechtens eingesetzt werden. Sie müssen sensibilisiert werden und sich der Würde und Rechte der Menschen widmen die sie gewählt haben.

Viel zu oft geschieht Menschenhandel mit dem Wissen von lokalen Beamten. Frauen und Kinder werden viel zu oft vernachlässigt und werden so zu Opfern von Mittelsmännern und Zuhältern, die mit falschen Versprechungen von Arbeitsplätzen mit hohem Einkommen locken und sie zur Prostitution verleiten. Den Teufelskreis der Armut und der Handel mit den Armen zu durchbrechen, ist eins der Missionsziele der PREDA-Stiftung, sagte ich dem Publikum auf dem IOSAS-Treffen.

Unsere Mission ist in vielerlei Hinsicht bemüht, eine ehrliche und gerechte Welt für die Armen zu schaffen. Jeder von uns sollte auf dieser Mission sein. Jeder ist aufgerufen sich zu beteiligen und unseren Glauben für die Armen in die Tat umzusetzen. St. James schreibt auch: “Der Glaube ist tot ohne Aktion”.

Es bedeutet auch die politische, wirtschaftliche und auch die militärische Lage zu Frieden, Gerechtigkeit und den Schutz von Kindern vor Menschenhändlern, Sextouristen und Gewalttätern, zu ändern. Ich begann meine Mission vor vielen Jahren in Olongapo City, der Heimathafen der 7. Flotte der US-Marine und die Bordell-Stadt Südostasien. Es gab Dutzende von Straßenkindern und Kindern die anschaffen gingen, andere kämpften um ihr Überleben, weil ihre amerikanischen Väter sie verlassen haben und sie einer sehr ungewissen Zukunft entgegen gehen. Die Mission war, so viele wie ich konnte zu schützen und den Kreislauf von Armut und Ausbeutung zu durchbrechen.

Ich habe die PREDA-Stiftung so eingerichtet, dass sie ein zu Hause ist und Bildung und Therapie bereitstellt, um ein Leben in Würde zu führen; so wurden Hunderte aus Gefängnissen, Bordellen und aus der Gewalt von Tätern gerettet. Andere haben eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz durch die Stiftung erhalten. Es geht immer weiter. Nach einer Zehn-Jahres-Kampagne, um die Militärbasen zu schließen und als Wirtschaftszonen zu betreiben, wurden sie schließlich geschlossen und heute sind mehr 120.000 Menschen in Clarke und Subic beschäftigt.
Heute ist ein Teil dieser Mission, die fahrlässige Haltung der lokalen und nationalen Regierung zu ändern und mehr demokratische Wege zu schaffen die die Menschen in den Entscheidungsprozess involviert, so dass Politik gemacht und umgesetzt wird, um das Leben der Menschen zu verbessern und die Korruption zu beenden.

Die G8-Staaten und die kleineren Nationen können helfen diese Situation zu ändern, indem sie die ausländische Hilfe für bedürftige Menschen und den Fortschritt der lokalen Regierungen bei der Wahrung der Menschenrechte und der Bekämpfung der Armut und dem Schutz von Frauen und Kindern, überwachen. Wir können alle auf unsere eigene Weise helfen.

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