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Die Liebe, die die Welt rettet

August 11, 2015 · 

Fr. Shay Cullen

Fr. Shay Cullen

Die Liebe, die die Welt rettet
Fr. Shay Cullen

Wenn wir jemanden oder etwas wirklich für dessen Schönheit und Güte und nicht für persönliche Erfüllung lieben, dann werden wir diese Person oder dieses Wesen hegen und pflegen, bewundern und sie oder es vor jeder Gefahr, jedem Leid, jedem Schaden und jeder Krankheit schützen. Wir werden dieses Leben unterstützen und verbessert und zu dessen Entfaltung und Wohlbefinden beitragen. Das ist Liebe.

Die Enzyklika von Papst Franziskus, „‚Laudato si‘ Enzyklika über die Sorge um das gemeinsame Haus„ die Geschichte schrieb, vertritt dieses Ideal. „Das Ideal einer ‚Kultur der Liebe‘“.[157] Soziale Liebe ist der Schlüssel zu einer authentischen Entwicklung: „Damit die Gesellschaft menschlicher und der menschlichen Person würdig wird, muss der Liebe im sozialen Leben-politisch, ökonomisch und kulturell-ein erneuerter Wert zu Teil werden und sie so die konstante und höchste Norm jeglichem Tuns werden.“

Man benötigt Wertbildung und Erziehung, um einen bestimmten Grad an selbstloser Liebe, wie die für die Menschen und den Planeten, zu erlangen. Diese weise und erleuchtete Liebe benötigen wir, nach Papst Franziskus, um uns gegenseitig, alles Leben auf diesem Planeten und die Umwelt, die sich selbst zu beschützen.
Es ist die Fürsorge und das Mitgefühl den Armen, den Unterdrückten, den Ausgebeuteten und den Kranken zu helfen, die am Herzen der Liebe sind. Das ist die Liebe, die wir brauchen, um die Menschen, unsere Familien und Freunde, die Gemeinschaft, die Armen und die Umwelt zu retten. Diese Liebe ist die lebenschenkende Ressource der Natur.
Wir können wohlhabend sein und über materielle Besitztümer verfügen, um ein würdevolles Leben zu führen, aber nicht wenn es die Besessenheit von Geld, und den Verlust der Liebe von geliebten Menschen und die Zerstörung unserer Umwelt zur Folge hat.
Es ist die Prämie der Natur die uns das Leben schenkt und es ist die selbstlose Liebe, die es erhält.

Momentan ist die Einheit von den Menschen untereinander und mit der Natur gebrochen. Wir Menschen sind die Plünderer der Erde, die Verpester der Luft und des Landes und die meisten Menschen haben die Liebe zur Natur verloren. Wir können nicht gleichzeitig Gott und dem Materialismus, der die Welt zerstört, dienen.

Im ersten Absatz der Enzylika wird genau gesagt, was wir für den Planenten und einander geworden sind. Zitat: „Wir sind gekommen und sahen uns als ihre Herren und Meister, entschlossen sie auf unseren Willen hin zu plündern. Die Gewalt in unseren Herzen, die von Sünde verwundet sind, kann in Krankheitssymptomen, im Wasser, in der Luft und in allen Formen des Lebens nachgewiesen werden. Aufgrund dessen ist die Erde selbst zu den am meisten Verwahrlosten und Misshandelten unserer Armen zu zählen.“
Der Grund, warum es so wichtig ist, alle Menschen dieser Welt herauszufordern, eine universelle Erfahrung der Liebe zu suchen, ist, dass wir Menschen sie verloren haben. Je wohlhabender und materialistischer wir werden, umso weniger lieben wir, meint Papst Franziskus.

Wir töten und verschmutzen die Flora und Fauna, wir vergifteten das Wasser, verschmutzten die Luft mit tödlichen Abgasen und giftigen Chemikalien, erwärmten das Klima und trotzdem fragen wir uns, warum so viele Menschen an Krebs, Herzkrankheiten, Diabetes, Adipositas und vermeidbaren Krankheiten sterben.
Wir sind weit davon entfernt, eine fürsorgliche und liebevolle Beziehung zu einander und zur Natur zu haben, leben in gewalttätigen Großstadtjungels und wir begehen mehr Taten der Gewalt, Misshandlung und Ausbeutung, als Taten der Fürsorge und Liebe.

Was wir von der Enzyklika lernen, ist ,dass der durch die in der Industrie angewendeten Technologien und Maschinen Schaden an der Umwelt, die Selbstheilungskräfte des Planeten. Der evolutionäre Prozess Natur ist zu langsam. Wir Menschen, die Art mit dem größten Gehirn, aber weniger Intelligenz, verursachen viel Unglück und bringen die zukünftigen Generationen in Gefahr, indem wir den irreversiblen Klimawandel weiter voran treiben.
Dies allein betrifft alles andere. Beweise: die schmelzenden Eisschollen, der steigende Meeresspiegel, die konstante Dürre auf der einen Seite des Globus und die massiven Überflutungen auf der anderen, extreme Wetterbedingungen werden zur Norm.
Die Zerstörung des Regenwaldes, die Überfischung der Ozeane, die Privatisierungen von Lebensmittelherstellung und natürlichen Ressourcen führen die Armen in einen frühen Tod.

Wir ersticken an unserem Müll, während wir den Planeten in eine Müllhalde verwandeln, sagt Papst Franziskus in Absatz 21. „Dabei muss man auch die durch Rückstände verursachte Verschmutzung beachten, einschließlich gefährlicher Abfall in verschiedenen Regionen. Jedes Jahr werden Hunderte von Millionen Tonnen von Abfall, von dem viel nicht-abbaubar, hochgradig giftig und radioaktiv ist, von Haushalten, Firmen, Bau- und Abrissflächen und von klinischen, elektronischen und industriellen Quellen produziert.“
Die Erde, unser Zuhause, sieht mehr und mehr wie ein großer Haufen Dreck aus. In vielen Teilen der Welt sind die einst schönen Landschaften nun mit Müll bedeckt. Industrieabfälle und chemische Stoffe, die in Städten und agrokulturellen Gebieten benutzt werden, kann zu einer Bioakkumulation in den Organismen des Landes führen.

Die Lebensmittelproduktion ist massiv von schlechter Ernährung und verarmten Lebensverhältnissen in Slums betroffenund Hungersnöte töten Millionen von Menschen, während Fettleibigkeit und Selbstvergiftung mit Smog und giftigen Chemikalien in ungesundem Essen die Reichen dahinrafft.

In diesem großartigen Dokument steht noch viel mehr, das die Kampagne gegen fossile Brennstoffe, wie die exzessive Verbrennung von Kohle und Gas, stärkt.
Wie Franziskus sagt, „Die Idee von unendlichem oder nicht-limitierten Wachstum, welche den Ökonomen, Finanziers und Experten so attraktiv erscheint … basiert auf der Lüge, dass wir über einen unendlichen Vorrat an den Gütern der Erde verfügen, und dies wiederum führt dazu, dass der Planet bis über jede Grenze ausgequetscht wird.“

„Aber noch ist nichts verloren. Menschen sind, während sie zum Schlimmsten fähig sind, auch dazu fähig, über sich hinaus zuwachsen und sich neu zu entscheiden was gut und richtig ist und einen Neuanfang zu wagen.“

shaycullen@gmail.com

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