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Die guten Nachrichten auf die wir alle gewartet haben

November 10, 2010 · 

Letzte Woche gab es gute Nachrichten zu berichten, als die „Philippine Criminal Investigation and Detection Group“ (CIDG) aus Angeles City und ihr Gegenstück aus Olongapo City sich zusammen taten und einen Cybersexschuppen in einem Privathaus, keine fünf Minuten vom Rathaus entfernt, durchsuchten. Dort fanden sie fünf Kinder im Alter von 14 bis 16 Jahren, die als „Show Girls“ arbeiteten. Der Schuppen, der von einem verheirateten Paar mit vier kleinen Kindern geführt wird, besteht aus zwei großen Räumen mit insgesamt zehn mit dem Internet verbundenen Computern. In einem der Räume vollführten junge Frauen Geschlechtsakte vor Digitalkameras, die ihre Bilder zu Kunden in Europa, Nordamerika und Australien schicken.

Die fünf Minderjährigen waren in dem anderen Raum und redeten nach eigenen Angaben mit den männlichen Kunden und zeigten in lasziven Posen ihre nackten Körper. Dies ist dir erste Stufe ihres Trainings. Später werden auch sie dazu gezwungen werden Geschlechtsakte vor laufender Kamera zu vollführen. Die Kunden senden ihre Bezahlung zu den Inhabern des Ladens via Kreditkarte. Die Kinder wurden durch Menschenhändler aus Angeles City nach Olongapo gebracht und verdienen hier $20 bis $50 in der Woche.

Nun bekommen die Kinder Schutz, Hilfe und Therapie in der PREDA Foundation und erzählten unter Tränen die Geschichte ihrer Rekrutierung und wie sie mit Geld dazu überredet wurden in so einem jungen Alter als „Sexarbeiter“ anzuheuern. Sie erzählten uns, dass viele aus ihrem Freundeskreises so etwas machen.

Regierungsbeamte sind hauptsächlich dafür verantwortlich Kinder und Jugendliche vor jeglicher Art des Leidens zu schützen. Doch stattdessen sind sie verantwortungslos und korrupt und ermuntern und erlauben ihnen auch noch in Sexclubs und Bordellen zu tausenden versklavt zu werden. Die Politiker stellen Lizenzen und Zulassungen für diese Sexclubs aus und weigern sich diese zu schließen, selbst wenn dort Kinder gefunden werden und dort offenkundig gegen das „Kinderschutzgesetz (Child Protection Law)“ verstoßen wird.

Die Mitglieder der internationalen Sexmaffia und die Sextouristen kommen nach hier und denken sie könnten tun was sie wollen und verbreiten eine Atmosphäre der rassischen und finanziellen Überlegenheit, das augenscheinlich die philippinischen Beamten einschüchtert. Sicherlich sind einige auch Komplizen. Eine nachhaltige und durchsetzungsfähige Anordnung der Stadt könnte solche Etablissements schließen und verbieten, wenn sie denn den politischen Willen und die moralische Kraft hat es zu tun.

In Sexclubs und Bordellen werden die Kinder und jungen Frauen den Dollar- und Eurozahlenden Kunden ausgehändigt, von denen sie vergewaltigt, misshandelt und über das Internet als Kinderpornostars zu Sexobjekten gemacht werden. Dies wiederum veranlasst weitere Kunden in ein Flugzeug zu steigen um dann hier die Kinder zu missbrauchen, die sie bereits im Internet gesehen und virtuell missbraucht haben.

Die Kinder sind für ihr Leben lang geschädigt. Sie werden eingesperrt und ihnen wird gesagt sie können nicht eher gehen als dass sie ihre Schulden bezahlen, sie werden depressiv und suizidgefährdet und müssen ein wertloses und unglückliches Leben führen in dem sie wieder und wieder missbraucht werden.

Die Philippinen werden zu einem immer bekannteren Ziel für Sextouristen und wetteifern mit Thailand. Der Handel und die Versklavung junger Mädchen und Kinder als Sexmarionetten ist die große Attraktion. Vierzehn Prozent der Tourismusbranche ist dem Sextourismus gewidmet. Die Philippinen sind auf Rang zwei der „Danger Watch List“ des US State Departments. Letzte Woche gab der amerikanische Botschafter Harry Thomas der Justizministerin Leila de Lima $500.000 um den Menschenhandel auf den Philippinen besser aufklären und bekämpfen zu können.

Letzte Woche habe ich die gute Frau Ministerin darum gebeten einen speziellen zweiten Staatsanwalt für Fälle des Menschenhandles und der Kindesmisshandlung hier nach Olongapo City zu schicken. Mit dem Geld könnte sie zwei schicken.

Weiterhin muss die Regierung die Internetservergesellschaften dafür zu Verantwortung ziehen, dass sie nicht die „Anti-Child Pornography Law (Anti-Kinderpornographie-Gesetz)“ in Tat umsetzten. Es ist nun schon ein Jahr her, dass dieses Gesetz verabschiedet wurde und noch immer erfüllen die Internetanbieter wie Globe, PLDT und Sun nicht die Voraussetzungen. Es ist ein mutiges neues Gesetz. Progressiv und den meisten Ländern weit voraus, die sich von dem Druck der internationalen Unternehmensgruppen einschüchtern lassen und solche Gesetze nicht verabschieden. Und von diesen Gesetzen gibt es genug; Antimenschenhandel, Antikindesmissbrauch, Antikinderpornographie, und viele viele mehr. Doch noch immer werden UNICEF zufolge hundert tausend Kinder misshandelt und versklavt und nur wenige solcher Gesetze werden umgesetzt oder verabschiedet.

Wir, die PREDA Foundation, wir retten, schützen und heilen die Opfer, doch es ist an der Regierung die Täter zu verurteilen und den unzähligen Opfern Gerechtigkeit zu geben. Dafür müssen wir kämpfen und dürfen niemals aufgeben.

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