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Der Betrug von Unschuldigen

November 6, 2015 · 

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Der Betrug von Unschuldigen
Fr. Shay Cullen
6. November 2015

Sie war ein tapferes, mutiges Filipino Mädchen, welches engagiert für ihre Unschuld gegen die korrupten Flughafen Mitarbeiter kämpfte, die sie hereinlegen wollten während sie ihr Gepäck kontrollierten.

Laut Annalise (erfundener Name), unterstellten sie ihr eine einzige Kugel einer Waffe dabei zu haben. Sie ist nur das jüngste Opfer der langen Laufbahn von dem sogenannten „Pflanzbetrugs“ oder dem „Tanim-Bala“ (auf Tagalog).

Die meisten der Mitarbeiter am Flughafen sind gutes und ehrliches Personal. Aber schlechte Äpfel unberührt zu lassen verrotten das ganze Fass. Annalisa wollte nur nach Singapur reisen, in Begleitung von ihrer kranken Großmutter um Familienangehörige zu besuchen und dort die medizinische Behandlung für ihre Großmutter zu ermöglichen.

Wie es schon zu oft passiert bestellte das Sicherheitspersonal sie noch einmal zurück um ihren Rucksack erneut durch den Sicherheitsscanner zu schicken. Nun sollte sie hereingelegt werden. Und siehe da, nun wurde das unschuldige Mädchen plötzlich zu einem potenziellen Terroristen, da sie bei ihr eine einzige Kugel einer Schusswaffe fanden. Dies ist ein sehr schweres Verbrechen auf den Philippinen, wenn die Polizei es so formuliert.

In diesem Fall taten sie es und Annalisa war nur eine von vielen glücklosen Filipinos und Ausländer die hereingelegt wurden und fälschlicherweise beschuldigt und verhaftet wurden. Die meisten zahlen die hohen Bestechungsgelder anstatt ins Gefängnis zu gehen und erst später wenn sie sicher zu Hause sind, veröffentlichen sie ihre Geschichte auf Facebook und in den Socialen Medien. Jedoch gibt es einige Leute wie Annalisa und Ire Enda O’coughlin weigerten sich aus Prinzip zu zahlen.

Annalisa machte einen großen Aufstand an Terminal 3 und erzählte den Betrügern, dass sie unschuldig sei und sie für ihre Unschuld bis zum bitteren Ende kämpfen würde. Die korrupten Beamten bekamen Angst und baten sie einfach in einem Logbuch zu unterzeichnen, dass dies nur ein Glücksbringer oder Amulett sei.

Dies sind die Hüter des Gesetzes, die Menschen die bezahlt werden um uns zu beschützen. Aber einige von ihnen denken nicht nach und wollen für ein wenig Geld das Leben und den Ruf einer anderen Person zerstören in dem sie falsche Tatsachen wiedergeben.

Enda O’Coughlin erhob ebenfalls viel Aufsehen als ihm fälschlicherweise vorgeworfen wurde zwei Marihuana Zigaretten zu besitzen. Es geschah in Laoag Airport, Marcos Country, in dem guten Menschen häufig schlechte Dinge passieren, da viele Besucher und Touristen dort ankommen. Die Polizei kontrollierte ebenfalls seine Tasche ein zweites Mal, bevor sie das angebliche Cannabis gefunden haben. Auf den Philippinen zieht man den Ärger der gesamten korrupten Polizei, Staatsanwälte und Richter auf sich wenn man die Bestechungsgelder nicht zahlt. Die Höchststrafe beträgt 12 Jahre auf Cannabis Besitz und der Richter gab es Mr. O’Coughlin, nach dem er als ehrlicher Mann verurteilt wurde.

Enda ist ein pensionierter Berufspsychiater von höchster Integrität und ist verheiratet mit einer sehr intelligenten und mutigen Filipino Krankenschwester. Sie machte einen Protest gegen die philippinische Botschaft in London. Enda stand für das Recht ein und ließ sich auch nicht klein reden. Er fotografierte sämtliche Beweismaterial und man konnte erkennen, dass vor Gericht ein anderes vorgelegt wurde. So war die Beweiskette unterbrochen und dies waren genug Gründe für das Berufungsgericht da um die Klage abzuweisen und das Ende der Ungerechtigkeit und das psychischen Leidens von Enda O’Coughlin einzuläuten. Es ist klar, dass die Polizei das sogenannte Cannabis in seinen Rucksack legte. Im Namen der Gerechtigkeit und Gott, appelliere Ich an die guten Richter so zu handeln, dass alle das bekommen was sie verdient haben, im fairen Maße.

Als Enda O’Coughlin seine Unschuld beteuerte hörten die Polizisten, Anwälte und Richter nicht auf ihn und Verurteilten ihn zu 12 Jahren Haft. Er zahlte mehr als eine halbe Millionen Peso an seinen Anwalt um alle Gerichtskosten um ihn zu entlasten zu begleichen. Wenn die Polizei oder die Staatsanwälte einen Brief unterschrieben würden, dass eine Verwechslung vorliegt, gegen eine ähnliche Summe dann wäre das der Fall schon eher zu Ende. Aber Enda ging den ehrlichen und legalen Weg.

Der Anwalt hatte eine harte Zeit um für die Gerechtigkeit zu Kämpfen und seine Unschuld zu beweisen. Enda bekam erst nach drei Jahren eine Anhörung.

Die Pflanzung von so genannten Beweisen um Frame-Up-Betrug an philippinischen Flughäfen zu begehen hat schon nationale und internationale Bekanntheit genommen und wird immer weiter über soziale Medien verbreitet. Die Touristen sind nun des Öfteren ängstlich wenn sie durch die Sicherheitskontrollen an philippinischen Flughäfen müssen. Es ist letztlich eine Rufschädigung nicht nur von den Philippinen sondern auch des Präsidenten und der Beamten.

Geschäftsleute im Manila Airport Terminal 3, machen Geld aus der der Angst von Reisenden. Sie haben Plastikfolien Maschinen entwickelt, in die man sein Gepäck einwickeln lassen kann um sich vor den Sicherheitsbeauftragten an Terminal 3 zu schützen. Man kann sie direkt an der Eingangstür sehen. Dies zeigt wie schlimm es geworden ist.

Es ist klar, dass im Fall von Enda O’Coughlin ehrliche und mutige Menschen dazu gezwungen werden zu Leiden.

Der „Tanim-Bala“ Betrug ist leider kein Einzelfall, so wie höhere Behörden behaupten. Einige leugnen auch, dass dies überhaupt geschieht, was bedeuten könnte, dass dies die Mitverdiener sind.

Die Aquino-Regierung hat bedeutende Erfolge gegen hochkarätige Kriminelle erzielt, jedoch haben sie es versäumt die Polizei und die korrupten Staatsanwälte zu reformieren.

Wir können alle protestieren gegen diese Ungerechtigkeit. Wir können Berichte auf Facebook schreiben und oder auch eigene Erfahrungen (auch anonym) an den Facebook-Account von Preda senden. Sie können auch an die philippinische Botschaft in London schreiben (6-8 Stuffolk St, London SW1Y 4HG, Großbritannien). Eines Tages werden vielleicht die falschen Anschuldigen gegenüber den unschuldigen Reisenden aufhören.

shaycullen@preda.org

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