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Das größte Wunder

September 7, 2011 · 

Das größte Wunder

Die schlimmste Dürre seit 60 Jahren hat mehr als 10 Millionen Menschen in Somalia, Äthiopien und Kenia links Risiko einer schweren Nahrungsmittel-und Wasserknappheit.

Das für uns alle, die wir versuchen wahre und praktizierende Christen zu sein, wohl am meisten inspirierende Evangelium ist wohl das, in dem Jesus von Nazareth seine Jünger dazu aufruft die Hungernden zu speisen. Wie die Geschichte es erzählt, ist Er dabei auf abgelegenem Land die Leute zu lehren. Seine revolutionäre Botschaft von Frieden, Liebe, Großzügigkeit und Selbstaufgabe ist schockierend für einige und inspirierend für andere.

Er erzählte ihnen, dass ihr Leben anders sein kann, dass wir einen freien Willen haben und so unser Schicksal selbst formen können und dass wir uns in der Kraft der „unendlichen Liebe und Güte“ vereinigen können. Wir können mit der spirituellen und sozialen Transformierung der Gesellschaft erfolgreich sein.

Er lehrte die Leute damals, genau wie uns heute, dass wir alle nach dem Abbild der „unendlichen Güte“ geschaffen sind und dass wir diese Güte in jedem einzelnen von uns finden können. Alle Menschen, sagte Er, haben ein Recht auf ein Leben in Gleichberechtigung ihrer Rechte und Würde.

In diesem von Bäumen umgebenen, grünen Olivenhain, versammelten sich Tausende – Männer und Frauen, Reiche und Arme, Kranke, Blinde und Behinderte. Auch Ausgestoßene und Unberührbare waren darunter; sie standen am Rand, zu verschämt und ängstlich um nahe zur Gruppe zu kommen, da sie verachtete , misshandelte und kranke Menschen waren. Zu diesen unterdrückten Leuten, ohne jeglichen Besitz, dazu verdammt jeden Tag für ihre Existenz betteln zu gehen, kam Jesus von Nazareth. Für sie wagte Er Worte des Willkommens und der Aufnahme, welche sie bis ins Mark erzittern ließ.

„Hey! Ihr Leute dort drüben, hintern den Bäumen, kommt her, schämt euch nicht, denn es gibt nichts wofür ihr euch schämen müsstet. Alles was über euch gesagt wird, ist nicht wahr. Wisst, dass Gott sich um euch sorgt und mich gesandt hat um die Dinge zu ändern und euch die Wahrheit zu verkünden. Gesegnet sind die Armen,  das Reich Gottes ist für euch… selig sind die Hungrigen, denn sie werden gesättigt und alle Trauernden, ihr werdet glücklich sein und lachen. Auch wenn die Leute euch hassen, ausstoßen und beleidigen, ich bin mit euch.  Tanzt vor Freude – eine Belohnung wird euch zuteil.“

Die zusammengedrängten Bettler und Ausgestoßenen schauten sich gegenseitig in ihren schmutzigen Lumpen an und fragten „wie kann das wahr sein, wo wir doch so arm und unglücklich sind, ohne Glück und dazu verdammt den Hass und die Ablehnung der Welt zu ertragen. Und Er erzählt uns, dass wir gesegnet sind und dass das Reich Gottes auf uns wartet. Wir wissen und sehen, dass es für die Reichen und Privilegierten und gut gespeisten Priester ist. Wir können diesem Jesus von Nazareth nicht glauben, wir sind nichts und es wird auch nichts für uns übrig bleiben. Für uns gibt es keine Veränderung.“

Aber es gab Veränderung.

Jesus winkte und rief zu seinen Jüngern „bringt sie hier herüber zusammen mit den Kindern, haltet sie nicht auf, nur wenn wir so unschuldig sind wie sie, können wir Gott begegnen.“ Einige der reichen, herrschenden Elite, die aus der priesterlichen Hierarchie, die sich selbst das Privileg gegeben hatten nahe beim Meister zu sein, waren geschockt, angeekelt und gedemütigt. Sie packten ihre Sachen zusammen und duckten sich von der ankommenden Gruppe von Bettlern und Kranken weg. Diese setzten sich in die erste Reihe und strahlten vor Stolz. Sie waren die Nummer eins geworden.

„Meister, wir müssen die Leute jetzt nach Hause schicken“, sagten die Jünger. „Tausende Leute sind hungrig und wir haben kein Essen.“ Aber Jesus sprach, „ Ihr füttert sie!“ Die Jünger waren geschockt. „Wie sollen wir sie füttern, alles was wir haben sind zwei Fische und fünf Brote und das ist unser Essen, wir sind auch hungrig?“

„Schon gut, verteilt was ihr habt, dies wird ein Beispiel sein für alle anderen und auch sie werden teilen.“ Und so geschah es, alle die selbstsüchtig ihr Essen unter ihren Mäntel und Taschen versteckt hatten, sahen was die Jünger taten und taten es ihnen gleich und gaben denen, die nichts hatten. Es gab genug Essen für alle.

Auch wir müssen mehr teilen, vor allem mit den hungernden Kindern in Somalia.

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