Preda Deutsch Website

Cybersex, Verbrechen des Jahrhunderts

January 23, 2017 · 

Cybersex, Verbrechen des Jahrhunderts
Pater Shay Cullen
19.Januar 2017

Das Bild in sich ist eine Art Pornographie der reichsten Oligarchen, Tycoons, Geldmagnete, Finanzmoguls, obersten Industriellen, skrupellosen Kapitalisten, Industriebaronen, finanziellen Tyrannen, Köpfe von Industriekonglomeraten, auch ethische Geschäftsleute genannt. Nennen sie sie wie sie wollen, aber mir fehlen die Worte. Diese Menschen sind unter den geschätzt 0,0001% der superreichen Filipinos, welche die gesamte Wirtschaft von 103 Millionen Filipinos beherrschen und kontrollieren.

Laut des Forbes Magazins wurde mit den 21 Milliardären, welche die Philippinen dieses Jahr besitzt, ein neuer Rekord aufgestellt. Der Reichste- Einzelhandels- und Eigentumsmogul Henry Sy – besitzt ein Gesellschaftskapital von US$13.7 Milliarden. Sie können mit den reichsten Leuten der Welt mithalten. Acht von ihnen, besitzen laut eines Oxfam Berichts ein größeres Vermögen als die Hälfte der Erdbevölkerung.

Zusammen mit Präsident Rodrigo Duterte posierten die philippinischen Tycoons am 17. Januar diesen Jahres im Präsidentenpalast, um den Moment für die Nachwelt festzuhalten. Während sie drei Stunden geschäftliche Angelegenheiten besprachen, ließen sie sich ein üppiges Festmahl schmecken, welches 200 Menschen für eine Woche gesättigt hätte. Das sind die Menschen, welche Präsident Duterte geschworen hat zu Fall zu bringen. Vielleicht stärkt er sie, um sie danach zu töten.

„Der einzige Weg, welcher zur Erlösung dieses Landes führt, ist es, die Menschen zu entfernen, welche Macht und Geld besitzen”, sagte Duterte am 23. November 2016. Zuvor wies er Telekommunikationsanbieter wie „Philippine Long Distance Telephone Co” und „Globe Telecom” darauf hin, ihre monopolistische Vorgehensweise zu ändern. Sie sind die marktführenden Internet Anbieter und verstoßen anscheinend gegen das Anti-Kinder Pornographie Gesetzt, welches 2009 verabschiedet wurden, da sie Schwierigkeiten haben Kinderpornographie auf ihren Servern zu blockieren.

Am 2. August letzten Jahres versprach Präsident Rodrigo Duterte die philippinischen Oligarchen zu vernichten. Bei einem anderen Anlass sprach er davon, die korrupten Industrietycoons und Moguls zu zerstören. „Ich kämpfe gegen ein Monster… glaubt mir, ich werde den Griff mit welchem sie unsere Nation umklammern, lösen, ” prophezeite Duterte auf einem Umweltgipfel letzten Jahres in Davao City.

Jetzt, zur Erleichterung der Unternehmerelite, Moguls und Tycoons, trafen sie auf einen mitfühlenden, verständnis- und vergebungsvollen, unternehmensfreundlichen Präsidenten, der „die Monster” zu einem Festmahl in seinen Speisesaal lud. Hoffentlich hat er an sie appelliert, damit sie ihren Wohlstand in die armen Regionen der Philippinen investieren und gerechte Löhne zahlen.

Die Armen sind so arm, dass sie Drogen in kleinen Mengen dealen. Die Drogenbaronen dahinter, welche profitieren, sind unerreichbar. Andere arme Leute verkaufen ihre Kinder an cybersex Unternehmen, welche durch PLDT, Sun, Smart und Globe mit dem Internet verbunden sind. Diese Kriminellen senden live, Bilder von Kindern, die sexuell Missbraucht werden, an ausländische Kunden rund um die Welt. Die Zahlung erhalten sie über Western Union oder andere Geld-Transfer-Module.

Kinderpornographie und Cybersex, welche Minderjährige beinhalten, ist eine abscheuliche Straftat gegen die Person und die Würde des Kindes. Die Philippinen werden zur führenden Quelle solcher illegalen Bilder, bei welchen Kinder für die Herstellung und Verbreitung missbraucht werden. Die kinderpornographischen Bilder werden über das Internet auf der ganzen Welt verteilt. Jeder Internet Anbieter, egal aus welchem Land, der keine Filter aktiviert oder keine Blockierungstechnologie besitzt, leistet Beihilfe und befürwortet die Straftat gegen Kinder.

Wenn Präsident Duterte sein Wort hält und die Tycoons der Philippinen, welche die Entwicklung des Landes beherrschen, stürzen will, kann er bei Manny V. Pangilinan (Vorsitzender und Präsident von PLDT, Suncellular und Smart) beginnen. Er und sein Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, jede kinderpornographische Seite zu filtern und zu blockieren. Das 2009 verabschiedete Anti-Kinderpornographie Gesetz ist klar und eindeutig. Die Nationale Telekommunikationskommission hat mithilfe der Absicherungserklärung 01-01-2014 verkündet, dass alle Internet Anbieter ein Modul installieren müssen, damit kinderpornographische Webseiten blockiert oder gefiltert werden. Die Ergebnisse müssen innerhalb 120 Tage an die „Inter-Agency Council Against Child Pornography” gesendet werden.

Diesem Gesetz sind sie nicht nachgekommen. Letzte Woche wurde von den Medien verkündet, dass nur drei Webseiten, welche kinderpornographische Bilder beinhalten, blockiert wurden. Diese Missachtung ist eine Beleidigung für das Gesetz, der nationalen Telekommunikationskommission und dem Kabinettssekretär Leonicio (Jun) Evasco, Abgeordneter von Präsident Duterte, bei welchem die Beauftragten berichterstatten müssen. Es gibt hunderte kinderpornographische Webseiten im Internet. Die philippinischen Internet Anbieter müssen laut Gesetz eine Software installieren, welche alles blockiert. Damit sie mehr Profit erwirtschaften und ihr gewaltiges Vermögen vergrößern können, widersetzen sie sich, in ihrem eigenen Interesse und auf Kosten der misshandelten Kinder, dem Gesetz.

Die Telefongesellschaften der Philippinen widersetzen sich dem Gesetz, indem sie die laut Anti-Kinderpornographie Gesetz(2009), auch bekannt als RA 9775, installierten Filter- und Blockierungstechniken nicht besitzen. Sie stellen sich somit über das Gesetz, weshalb sich vermuten lässt, dass sie einige staatliche Offizielle an der Seite haben. Des Weiteren verstoßen sie, ohne bestraft zu werden, gegen den „Public Telecommunications Policy Act” (1995) und die Exekutivorder unter der Nummer 546 (1979). Die Tycoons hoffen nun, während sie mit dem Präsidenten dinieren, dass er ihre Straftaten, bei welchen sie Kinderpornographie unterstützen, übersieht. Der Präsidents- und Kabinettssekretär Jun Evasco wird sie hoffentlich zur Rechenschaft ziehen und somit die philippinischen Kinder schützen.

shaycullen@preda.org

Copyright © 2017 · Preda Foundation, Inc. All Rights Reserved