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	<title>Preda Stiftung, Inc.</title>
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	<description>Stiftung für die Genesung, Ermächtigung und Entwicklung der Menschen</description>
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		<title>Der Tag der Erde mit den Ureinwohnern</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:59:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Father Shay Cullen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sehr ich doch die Ausdauer und die Überlebenskünste der auf dem Land lebenden, armen Bevölkerung der Filipinos bewundere. Es ist etwas, das gefeiert werden sollte. Doch es ist Fakt, Millionen der Landbevölkerung, besonders die Ureinwohner leben am Existenzminimum; es ist Grund zur Sorge. Vor allem weil wir diese Woche den Tag der Erde feiern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4309" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/Earth-Day-with-the-Indigenous-People.jpg" rel="lightbox[254]"><img class="size-medium wp-image-4309" title="Earth Day with the Indigenous People" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/Earth-Day-with-the-Indigenous-People-300x225.jpg" alt="Earth Day with the Indigenous People" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Aeta Indigenous farmers say they get only very low price per kilo for their mangos. Preda pays 100% more plus brings medical assistance.</p></div>
<p>Wie sehr ich doch die Ausdauer und die Überlebenskünste der auf dem Land lebenden, armen Bevölkerung der Filipinos bewundere. Es ist etwas, das gefeiert werden sollte. Doch es ist Fakt, Millionen der Landbevölkerung, besonders die Ureinwohner leben am Existenzminimum; es ist Grund zur Sorge. Vor allem weil wir diese Woche den Tag der Erde feiern. Um diesen Tag zu feiern bin ich ausgeritten; nicht auf den manikürten Rasen des Manila Polo Club der Superreichen, die wenig von der ländlichen Armut kennen, sondern auf dem Weg zu einem Aetadorf in den Bergen von Bataan. </p>
<p>Die Sonne brannte auf unsere Gruppe, bestehend aus den PREDA Landwirten, dem Fair Trade Manager und Paul aus Irland, nieder. Wir ritten auf kleinen aber stabilen Ponys mit selbstgemachten Sätteln und ohne Zügel, die uns die steilen Bergpfade hinauftrugen. Es war kein Sonntagsausflug kann ich sagen. Aber dann zwei Stunden später bekamen wir unter einem Mangobaum ein herzliches Willkommen und alle Familien des Dorfes kamen zusammen für ein Treffen. Sie erzählten uns von ihren Schwierigkeiten und Herausforderungen, die sie jeden Tag bewältigen müssen um zu überleben. Sie säen und ernten was gerade wächst. Ihre Kinder gehen nur selten zur Schule, denn es gibt keinen richtigen Lehrer. Meilenweit gab es nur ein verwahrlostes Gebäude mit einem einzigen Raum, das die Schule sein sollte. Die meisten Kinder hatten es noch nie betreten. </p>
<p>Für sie ist jeder Tag der Tag der Erde, denn ihr Überleben hängt von einer gesunden Umwelt ab. Die Aeta wissen das nur all zu gut. Sie fühlen die Auswirkungen der globalen Erwärmung und den Gefahren, die es für ihr Leben bringt. Wir Städter sind aufgerufen unsere Gärten und Felder wieder Wert zu schätzen und unsere Verbindung mit der Natur wieder herzustellen und zu realisieren, wie sehr wir auf jede Pflanze und jede Regenschauer angewiesen sind. Die Ureinwohner leben seit Generationen in Einklang mit der Natur, doch Klimawandel und globale Erwärmung bedrohen ihre sowieso schon verarmten Leben noch mehr. </p>
<p>Sie erzählten uns von ihren Bäumen, die nicht mehr blühen, von den Bienen, die mehr und mehr verschwinden, den gewaltigen Stürmen, die ihre Hütten zerstören. Vor allem aber erzählten sie wie sie fast nichts an ihren Mangos, Süßkartoffeln, Bananen und Peddigrohr verdienen, die sie säen, ernten und die Berge hinunter tragen. </p>
<p>Wir sind gekommen um ihnen aus dieser wirtschaftlichen Krise herauszuhelfen. PREDA Fair Trade wird alle ihre Mangos kaufen zu fairen Preisen, 100% mehr zahlen wir ihnen als die kommerziellen Händler. Sie strahlten vor Freude als sie die guten Neuigkeiten erfuhren. Wir erzählten ihnen, dass wir ihre Früchte zu getrockneten Mangos und Mangosäften verarbeiten und diese dann in den Philippinen und im Ausland verkaufen werden. </p>
<p>Dies ist nur ein Weg wie man die Menschen unterstützen kann, die am allermeisten unter dem Verlust der natürlichen Ökosysteme leiden. Fair Tade pflanzt jedes Jahr zweitausend Mangosetzlinge um die Wälder wieder herzustellen und den Menschen eine Lebensgrundlage zu bieten.<br />
Wir haben eine moralische und spirituelle Verpflichtung gegenüber diesem Planten und all den Lebewesen auf ihm, denn er sichert unser eigenes Überleben. Viele Städter haben die Verbindung zur Erde verloren und damit auch ihren inneren Frieden. Unser Ausflug zu den Aetadörfern hilft die natürlichen Mangos zu schützen und den Menschen ihre Früchte auf den Markt zu bringen. </p>
<p>Sie werden ausgebeutet und missbraucht und fühlen sich unterdrückt. Im Moment wird die Hälfte der Mangos nicht geerntet und verrottet an den Bäumen, weil sich die harte Arbeit nicht lohnt für den Preis, den die kommerziellen Händler auf dem Markt bieten. Durch PREDA Fair Trade werden sie nun in Zukunft 100% mehr verdienen und die Käufer der getrockneten Mangos überall auf der Welt sind ihre Unterstützer. Sie gehören nun zur PREDA Small Mango Farmers Association und sie sind sehr stolz.      </p>
<p>Wir haben Reis und Fleisch mitgebracht und die Bauern stellten das Gemüse und kochten. Im Schatten des Mangobaums teilten wir unser Essen. Nur wer in der gleißenden Sonne spaziert, lernt den Schatten eines Baumes zu schätzen.<br />
Heute wollen viele die Erde retten, doch eigentlich wollen sie sich gegenseitig bestärken. Fair Trade ist eine gute Art nach einer gerechteren Gesellschaft zu streben. </p>
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		<title>Der Weg in die Freiheit und Würde</title>
		<link>http://www.preda.org/de/fr-shays-artikel/der-weg-in-die-freiheit-und-wurde/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 05:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Father Shay Cullen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Tag an dem er in die Freiheit gehen konnte, war ein glücklicher Tag für den 14-jährigen Miguel. Monatelang war er im Paranaque-Gefängnis festgehalten worden, weil er angeblich ein Paar Flip Flops im Wert von weniger als 50ct geklaut haben soll. Zuerst wurde er in eine überfüllte Zelle gesperrt, die der Hölle auf Erden gleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4262" class="wp-caption alignright" style="width: 287px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/PICT5460.jpg" rel="lightbox[247]"><img class="size-medium wp-image-4262" title="Tatort with German Parliamentary Visit at Preda" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/PICT5460-277x300.jpg" alt="Tatort with German Parliamentary Visit at Preda" width="277" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Miguel, released from jail with German Parliamentarians is happy at Preda and back at school.</p></div>
<p>Der Tag an dem er in die Freiheit gehen konnte, war ein glücklicher Tag für den 14-jährigen Miguel. Monatelang war er im Paranaque-Gefängnis festgehalten worden, weil er angeblich ein Paar Flip Flops im Wert von weniger als 50ct geklaut haben soll. Zuerst wurde er in eine überfüllte Zelle gesperrt, die der Hölle auf Erden gleich kam. Auf einem Raum von etwa 14 mal 8 Metern waren menschliche Körper zusammengepfercht. Er wurde eingesperrt, weil seine Eltern, Straßenverkäufer, es sich nicht leisten konnten, den Polizisten tägliche kostenlose Speisen anzubieten. Das war ihre Rache.   </p>
<p>Der erdrückende und ekelerregende Gestank nach Urin und Kot und die Masse an Menschen auf diesem engen Raum brachte den Jungen zum Weinen und die anderen Insassen schrien ihn an, damit er aufhöre. Miguel hatte Angst und verdurstete fast in der heißen, fensterlosen Zelle mit nur einem Ventilator, der aber auch keine Besserung brachte. </p>
<p>Er bettelte nach Wasser, doch die Wachen gaben ihm nur eine Flasche warmes und dreckiges Wasser, von dem er krank wurde. Er bekam Durchfall. Um zur Toilette, einem versifften Loch im Boden, zu kommen, musste er sich durch die Menschenmasse quetschen. Nur ein Vorhang trennte ihn von den anderen Insassen. Es stank und die Anderen beschuldigten ihn es noch schlimmer zu machen. </p>
<p>Niemandem war es möglich sich hinzulegen in dieser Zelle. Alle Gefangenen saßen mit angezogenen Knien auf dem Boden. Und Miguel war als Minderjähriger zusammen mit all den erwachsenen Straftätern in einer Zelle, auch wenn es per Gesetz verboten ist. Doch das interessiert niemanden. Es war schon immer so und für die Behörden würde es auch immer so bleiben. Kein Offizieller ging jemals dort hin. Miguel’s Familie wurde von seiner Festnahme nicht informiert, deshalb musste er sich Essensreste von den anderen Gefangenen erbetteln. Bis er beweisen konnte, dass er minderjährig ist, musste er in der Zelle ausharren. </p>
<p>Eines Tages besuchten Shiela und Joan, PREDA Sozialarbeiterinnen, das Gefängnis. Sie fanden Miguel und beantragten sofort seine Überführung in eine Zelle für Minderjährige. Wochen später bekamen sie die Anweisung des Gerichts, dass Miguel ins PREDA Heim für Jungen ziehen sollte. </p>
<p>Hunderte Kinder wurden schon durch die Hilfe PREDAs befreit. Letzten März alleine fünf. Diese Jahr hat die Lobbyarbeit PREDAs vor dem Department of Foreign Affairs und dem Minister für Lokalregierungen endlich dazu geführt, dass das Gefängnis geschlossen wird und die Insassen in eine andere saubere und größere Zelle übersiedeln konnten. </p>
<p>Das Rettungsprojekt für Kinder in Konflikt mit dem Gesetz zieht die Aufmerksamkeit und die Unterstützung von bedeutenden Besuchern aus Deutschland auf sich; eine Gruppe Parlamentsabgeordnete, geführt von Frau Dagmar G. Wohrl MsB, der früheren parlamentarischen Staatssekretärin und Vorsitzende des Komitees für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie begleiteten das PREDA Team bei einem der Gefängnisbesuche im letzten Jahr und waren von den unmenschlichen Bedingungen in den Gefängnissen geschockt. </p>
<p>Unser PREDA Repräsentant ist nun eingeladen dieses Jahr vor dem Komitee für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eine Präsentation zu halten. Er wird Fragen beantworten zu den verschiedenen Projekten PREDAs und zu Themen wie MEnschenrechte, Schutz von Kindern und Fair Trade in den Philippinen. </p>
<p>Das PREDA Projekt zeigt, dass Kinder Jugendliche in Konflikt mit dem Gesetz keine Kriminellen sind, die meisten von ihnen sind unschuldig. Sie werden vom Rechtssystem vergessen und leiden monatelang in den Gefängnissen ohne jemals Gerechtigkeit zu erfahren. </p>
<p>Das PREDA Heim für Jungen ist offen, keine Zäune, keine Bestrafung. Es ist ein wunderschönes Gebäude, ländlich gelegen in einer organischen Farm. Die Jugendlichen könnten einfach entkommen, doch 94% von ihnen bleiben freiwillig um ihre Leben wieder in den Griff zu bekommen. Sie bekommen Bildung, Ausbildung und Therapien um mit ihren Aggressionen fertig zu werden. </p>
<p>Nur selten gibt es schwere Konflikte zwischen den Bewohnern, was zeigt, dass unsere Therapie erfolgreich ist und ihnen hilft Stress, Aggressionen und Spannungen abzubauen. Die Wertevermittlung hilft ihnen die eigene Würde und die der anderen zu respektieren. Des weiteren haben sie die Möglichkeit verschiedene Sportarten auszuüben, wie Tischtennis, Basketball, Fußball, Volleyball und Schwimmen. Oft gibt es Ausflüge zum Strand oder in die Berge. </p>
<p>Das PREDA Program und Heim wird geleitet durch philippinische professionelle Mitarbeiter. Es könnte kopiert werden, wenn der politische Wille und der Respekt für die Rechte von Kindern vorhanden wäre. Die Regierung und die Politiker müssen erkennen, dass sie ein Pflicht gegenüber den Kindern haben und sie das Recht auf Bildung und ein Leben in Würde haben.</p>
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		<title>PREDA Theater-Tournee 2012 durch Deutschland</title>
		<link>http://www.preda.org/de/news/preda-theater-tournee-2012-durch-deutschland/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 03:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Father Shay Cullen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Theatergruppe AKBAY unserer Partnerorganisation PREDA wird im Mai 2012 eine Tournee durch Deutschland machen. Sieben philippinische Jugendliche bringen in ihrem selbst verfassten, sehr beeindruckenden Stück „Once we had a dream“ das Schicksal vieler Kinder des asiatischen Inselstaates auf die Bühne. Das Stück wird auf deutsch gespielt. Der Tatort-Verein führt die Gesamt-Tournee mit Partnern wie Weltläden, Kirchengemeinden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.preda.org/de/wp-content/uploads/2012/04/akbay-03_300px.jpg" rel="lightbox[242]"><img class="alignright size-medium wp-image-243" title="PREDA Theater-Tournee 2012 durch Deutschland" src="http://www.preda.org/de/wp-content/uploads/2012/04/akbay-03_300px-281x300.jpg" alt="PREDA Theater-Tournee 2012 durch Deutschland" width="281" height="300" /></a>Die Theatergruppe AKBAY unserer Partnerorganisation <a href="../../" target="_blank">PREDA </a>wird im Mai 2012 eine Tournee durch Deutschland machen.<br />
Sieben philippinische Jugendliche bringen in ihrem selbst verfassten, sehr beeindruckenden Stück „Once we had a dream“ das Schicksal vieler Kinder des asiatischen Inselstaates auf die Bühne.</p>
<p><strong>Das Stück wird auf deutsch gespielt.</strong></p>
<p>Der Tatort-Verein führt die Gesamt-Tournee mit Partnern wie Weltläden, Kirchengemeinden oder Schulen durch, die an ihrem Ort eine Aufführung organisieren. Nach der Darbietung werden Diskussionen mit dem Publikum stattfinden.</p>
<p>Im Internet sind<a href="http://www.youtube.com/v/yN3MOmsKDg4&amp;autoplay=1"> Video-Ausschnitte </a>des Musicals zu sehen. Sie wurden bei einer Aufführung 2009 in Bonn gemacht. Hier ist auch <a href="http://www.youtube.com/v/2pyTPeOKs-Q&amp;autoplay=1" target="_blank">Pater Shay Cullen von PREDA im Interview</a>.</p>
<p>Die Tournee wird organisiert von <a href="http://www.tatort-verein.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=18:geschaeftsstelle&amp;catid=8:menschen-im-verein&amp;Itemid=12">Lorenz Block</a> ( <a href="mailto:lorenz.block@tatort-verein.org">lorenz.block@tatort-verein.org</a> ) , der die Theater-Truppe auch durch Deutschland begleiten wird und <a href="http://www.tatort-verein.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=18:geschaeftsstelle&amp;catid=8:menschen-im-verein&amp;Itemid=12">Ulrike Thönniges</a> ( <a href="mailto:ulrike.thoenniges@tatort-verein.org">ulrike.thoenniges@tatort-verein.org</a> ),<br />
Tel.: 0221-9123045.</p>
<p><a href="http://www.tatort-verein.org/">http://www.tatort-verein.org</a></p>
<p><a href="http://www.tatort-verein.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;catid=11:aktuelles-inahlte&amp;id=29:aktuelles-1">http://www.tatort-verein.org/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;catid=11:aktuelles-inahlte&amp;id=29:aktuelles-1</a></p>
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		<title>Das Gesicht der Einsamkeit verändern</title>
		<link>http://www.preda.org/de/fr-shays-artikel/das-gesicht-der-einsamkeit-verandern/</link>
		<comments>http://www.preda.org/de/fr-shays-artikel/das-gesicht-der-einsamkeit-verandern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 05:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Father Shay Cullen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein glücklicher Tag für die 31 Kinder und einen Erwachsenen, die unter Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten litten, als das Expertenteam der ehrenamtlichen Ärzte des Philippine Band of Mercy einen Operationsmarathon an Gesichtsrekonstruktionen in San Marcelino, Zambales vollendete. Auch für mich hatte dieser Tag eine besondere Bedeutung. Angelica, ein 15-jähriges Mädchen hatte Schwierigkeiten beim Sprechen aufgrund ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4232" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/Changing-the-Face-of-Loneliness.jpg" rel="lightbox[252]"><img class="size-medium wp-image-4232" title="Changing the Face of Loneliness" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/Changing-the-Face-of-Loneliness-300x225.jpg" alt="Changing the Face of Loneliness" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">I soon found many more children with these facial deformities in San Marcelino and neighboring towns and I began Operation Harelip with the help of Sister Rose from Daughters of Charity along with the Philippine Band of Mercy.</p></div>
<p>Es war ein glücklicher Tag für die 31 Kinder und einen Erwachsenen, die unter Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten litten, als das Expertenteam der ehrenamtlichen Ärzte des Philippine Band of Mercy einen Operationsmarathon an Gesichtsrekonstruktionen in San Marcelino, Zambales vollendete. Auch für mich hatte dieser Tag eine besondere Bedeutung. </p>
<p>Angelica, ein 15-jähriges Mädchen hatte Schwierigkeiten beim Sprechen aufgrund ihrer Lippenspalte. Sie gab ihr bestes und erzählte den Sozialarbeitern und Ärzten, dass ihre größte Angst in ihrem Leben nicht ihr entstelltes Gesicht sei, sondern, dass sie deshalb niemals einen Freund haben würde und niemals geküsst würde. Es gibt wahrscheinlich nichts schlimmeres für einen Teenager. </p>
<p>Zwei Schneidezähne lugten aus ihrer Nase und da wo ihr Mund und Lippen hätten sein sollen, war nur ein Loch. Für einen Außenstehenden war dieses Kind abgrundtief hässlich. Sie hatte mit der Schule nach der vierten Klasse aufgehört, weil sie zu sehr unter den schmerzlichen Kommentaren ihrer Mitschüler gelitten hatte. Sie und viele andere Kinder leiden stark unter dieser Entstellung. Auf den Philippinen leidet eins von 400 Kindern an Kiefer-Lippe-Gaumen-Spalte, manche sagen es wären sogar noch viel mehr. Der weltweite Durchschnitt liegt bei einem Kind in 700 Geburten. </p>
<p>Aber am Mittwoch war dieser Albtraum für Angelica vorbei und für viele noch weitaus jüngere Kinder. Nachdem Angelica die Voruntersuchung schon in der Woche vorher hatte, kam sie direkt in den OP-Saal und bekam eine lokale Betäubung. Das Operationsteam begann mit der Arbeit stellte das entstellte Gesicht wieder her. In unglaublichen 45 Minuten, die alle auf Video aufgenommen sind, entstanden Lippen und ein Mund unter den geübten Händen des Chirurgen. </p>
<p>Allein auf dem Operationstisch war es eine unglaubliche Veränderung, aber nach ein paar Monaten der Heilung werden Angelica und die anderen Kinder wie neue Menschen aussehen. Dies gilt besonders für die Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. In diesem Alter kann eine solche Operation fast ohne Narbe heilen.<br />
Die bedauernswerten Kinder, die keine Operation bekommen können, leiden stark während sie aufwachsen. Besonders ab einem Alter von fünf Jahren. Sie haben Schwierigkeiten zu sprechen, ein geringes Selbstwertgefühl, und neigen dazu sich von den anderen Kindern zu isolieren. Viele haben kaum Freunde und Bildung und nehmen kaum am sozialen Leben teil. Die meisten sind so schüchtern, dass sie sich völlig ausgrenzen und somit keine Chance auf eine glückliche Kindheit haben. </p>
<p>“Warum bin ich nicht so wie die anderen Kinder”, fragte Angelica. Die Antwort ist nicht ganz klar, aber Wikipedia sagt, dass eine Kiefer –Lippen-Gaumen-Spalte ‘eine angeborene Fehlbildung ausgelöst durch eine anormale Gesichtsentwicklung während der Schwangerschaft‘ sei. ‚Es ist die Nicht-Verbindung der natürlichen Körperstrukturen, die vor der Geburt geformt werden.‘</p>
<p>Das erste mal als ich ein Kind mit einem Loch im Gesicht sah, ist schon lange her, im Jahre 1972. Ich war frisch auf den Philippinen angekommen und als Gemeindepfarrerin San Marcelino eingesetzt. Während ich eine ländliche Schule besuchte, bog ich um eine Ecke und stand dort einem Kind mit angsteinflößender Hässlichkeit gegenüber. Sie war etwa zwölf Jahre alt und hatte eine massive Gesichtsfehlbildung – eine Gaumen und Lippenspalte. Wo sie Mund und Nase hätte haben sollen war ein Loch aus dem ein einziger Zahn hervor lugte. Sie sah furchtbar aus und wusste das auch. Mit Sicherheit musste sie die Sticheleien der anderen Kinder aushalten. Die meisten Kinder mit Gaumenspalte sind nicht in der Lage zu lachen und haben Schwierigkeiten beim Sprechen. </p>
<p>Schnell fand ich noch andere Kinder mit ähnlichen Fehlbildungen in San Marcelino und angrenzenden Städten und Dörfern. So begann ich zusammen mit Schwester Rose von den „Daughters of Charity“ und dem „Philippine Band of Mercy“ die Operation Hasenscharte. Über die Jahre hinweg haben auch andere gemeinnützige Vereine begonnen Kinder mit Kiefer-Lippen-Gaumenspalten zu helfen. Auch heute geht die Arbeit noch weiter. PREDA wird weiterhin Kinder mit solchen Fehlbildungen suchen und ihnen die notwendige Operation zur Verfügung stellen. So dass auch diese Kinder lachen und küssen können und damit ein glückliches Leben führen können.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Können wir an die Wiederauferstehung glauben und sie erreichen?</title>
		<link>http://www.preda.org/de/fr-shays-artikel/konnen-wir-an-die-wiederauferstehung-glauben-und-sie-erreichen/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Father Shay Cullen]]></category>

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		<description><![CDATA[Christen feiern jedes Jahr wieder das Leben, den Tod und die Wiederauferstehung von Jesus aus Nazareth. Wir erinnern uns an die dramatischen Ereignisse im Leben desjenigen, der uns Liebe und Selbstaufgabe gelehrt hat und uns damit alle erst menschlich und zugleich göttlich gemacht hat. Wenn wir andere Menschen lieben wie der barmherzige Samariter, selbstlos einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/Can-We-Believe-and-Achieve-the-Resurrection.jpg" rel="lightbox[239]"><img class="alignright size-medium wp-image-4200" title="Can We Believe and Achieve the Resurrection?" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/04/Can-We-Believe-and-Achieve-the-Resurrection-300x191.jpg" alt="Can We Believe and Achieve the Resurrection?" width="300" height="191" /></a>Christen feiern jedes Jahr wieder das Leben, den Tod und die Wiederauferstehung von Jesus aus Nazareth. Wir erinnern uns an die dramatischen Ereignisse im Leben desjenigen, der uns Liebe und Selbstaufgabe gelehrt hat und uns damit alle erst menschlich und zugleich göttlich gemacht hat. Wenn wir andere Menschen lieben wie der barmherzige Samariter, selbstlos einem Fremden, einem Opfer, gegenüber, wie Jesus selbst es getan hat, indem er alles für die Würde und Rechte Anderer geopfert hat, dann können wir darauf hoffen ewig zu leben. </p>
<p>Vielleicht müssen wir auch nicht gleich alles riskieren, so wie er als er die Korruption und die Heuchelei der Elite und den religiösen Obrigkeiten angeklagt hat, die ihn im Endeffekt haben umbringen lassen. Vielleicht können wir es schaffen unser Leben für andere anstatt uns selber zu leben. Wenn wir das schaffen, dann können wir uns zu einem höheren spirituellen Level weiterentwickeln und erfahren so unsere eigene Auferstehung. </p>
<p>Schaffen wir es dieses Level von Güte und spiritueller Reife zu erreichen, so wird es uns erfolgreich gelingen zu einem Leben von unendlicher Güte über den Tod hinaus überzuwechseln, so wie Jesus; wir könnten den Tod überwinden und ewig leben. Dies ist der Traum aller Gläubigen – sich mit dem Gott der unendlichen Liebe zu vereinigen und so selber unendlich zu werden. Ein Tod der im Nichts endet ist schwer zu akzeptieren, doch der Glaube an ein Leben nach dem Tod und in die Auferstehung gibt uns die Stärke ein selbstloses Leben zu führen. </p>
<p>Jedoch sollten wir das Streben nach Unendlichkeit nicht zum Grund werden lassen Gutes zu tun, denn dann werden wir egoistisch und streben nur noch nach unserem eigenen Glück in der Unendlichkeit, während wir eigentlich Anderen helfen sollten, ohne dabei eine Belohnung zu erwarten. Was kommt, das kommt. Wenn wir nur an unsere eigene Unsterblichkeit denken, wird es zwecklos sein. </p>
<p>Es ist kein besonders großer Vertrauensvorschuss an die Auferstehung zu glauben; Millionen tun es. Glauben ist die eine Sache, es wirklich zu erreichen die Andere. Hierin liegt die wahre Aufgabe; ein wertvolles Leben voll von Werten für andere zu leben. Jesus hat einen hohen Maßstab festgelegt und wir müssen teilen und ertragen um diesen Maßstab zu erreichen. Viele wahre Christen folgen leise und unerkannt in den Fußstapfen Jesu und teilen ihre weltlichen Güter, ohne dafür eine Belohnung oder Anerkennung zu wollen. Sie leben in Solidarität mit den Armen und kämpfen für Gerechtigkeit und Liebe in der Welt. Sie sind auf dem Weg zum ewigen Leben. </p>
<p>Auch in unserer Welt gibt es “Auferstehungen”. Ich habe sie gesehen. Wenn misshandelte Kinder Liebe, Schutz, Anerkennung und Zuwendung erfahren, dann können sie aus den Tiefen des Kummers und der Hoffnungslosigkeit emporsteigen und leben. Ich werde täglich Zeuge solcher Augenblicke. Wenn die Opfer von Missbrauch, Brutalität und Vernachlässigung oder die ungerechtfertigt Eingesperrten aus den dreckigen und von Ratten befallenen Gefängnissen befreit werden und ihnen Unterstützung und Respekt entgegengebracht wird, dann erstehen sie auf von den Toten, die sie waren. Seelischer Tod ist die Folge von Mangel an Liebe und Freundschaft. </p>
<p>Jessica war 14, ein wunderschönes Mädchen, leider jedoch mit einer Behinderung. Sie gab ihr bestes, ihren Platz im Leben zu finden. Sie ging zur Schule und gab alles um die Sticheleien der Anderen zu ertragen.<br />
Jessica litt unter Kinderlähmung und konnte nicht richtig laufen und sprechen und war vollkommen hilflos als die Vergewaltiger auf sie losgingen. Als ein Opfer von Kinderlähmung, wofür es keine Heilung gibt, wurde sie von ihrer Familie außen vorgelassen und als Freak behandelt. Sie konnte nicht zur Schule gehen, aus Angst vor den Sticheleien der anderen Kinder. Sie hat eine normale Intelligenz, konnte sich jedoch nie richtig entwickeln. Als sie vergewaltigt wurde von einer Gruppe junger Männer wurde sie zu einer lebendigen Toten. Sie konnte nicht mehr sprechen oder irgendwen anschauen. Sie aß kaum noch. Sie war ein lebendes Skelett, unterernährt und ohne jeden Lebenswillen. Sie war wie tot. </p>
<p>Als die PREDA Sozialarbeiter sie fanden, fragte sie nach Hilfe und bekam Schutz im PREDA Heim für Mädchen. Die Gruppenvergewaltigung war das traumatischste Erlebnis ihrer Kindheit und ihre Eltern ignorierten es. Sie hatten Angst vor einem Vergeltungsschlag von den Familien der Jungen, die reich und mächtig waren. </p>
<p>Jessica erzählte den Therapeuten von ihren Erlebnissen und bekam die Liebe und Zuneigung, nach der sie sich ein Leben lang gesehnt hatte nun endlich im PREDA Heim für Mädchen. Langsam aber sicher begann sie von den Toten aufzuerstehen. Bald konnte sie wieder lachen und mit den anderen Mädchen zusammen Spaß haben und geht nun sogar zur Schule. Sie ist stark genug um ihre Peiniger anzuklagen. Heute ist sie ein glückliches gesundes Kind, auferstanden von den Toten und lebt. </p>
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		<title>Operation für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 00:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Lippen-Kiefer-Gaumenspalte]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Shay Cullen]]></category>
		<category><![CDATA[Preda]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erste Mal als ich ein Kind mit einem Loch im Gesicht sah, ist schon lange her, in 1972. Ich war der Assistent des Gemeindepfarrers in San Marcelino, Zambales und brachte dort Religionslehrer der Gemeinde in eine ländlich Schule. Als ich draußen wartete, kam ich um eine Ecke und stand plötzlichem einem Kind von unglaublicher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-220" title="cleft-photo5" src="http://www.preda.org/de/wp-content/uploads/2012/03/cleft-photo5.jpg" alt="" width="377" height="600" />Das erste Mal als ich ein Kind mit einem Loch im Gesicht sah, ist schon lange her, in 1972. Ich war der Assistent des Gemeindepfarrers in San Marcelino, Zambales und brachte dort Religionslehrer der Gemeinde in eine ländlich Schule. Als ich draußen wartete, kam ich um eine Ecke und stand plötzlichem einem Kind von unglaublicher Hässlichkeit und angsteinflößendem Aussehen gegenüber. Sie hatte eine schwere Gesichtsmissbildung – eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Wo Mund und Nase hätten sein sollen, befand sich ein Loch aus dem ein einzelner Zahn hervorschaute. Das arme Kind sah fürchterlich aus und sie wusste es. Mit Sicherheit musste sie den Spott der anderen Kinder ertragen oder wurde als Missgeburt bezeichnet. Sie konnte nicht reden, lachen oder lächeln.</p>
<p>Wie konnte ich jemals diesen schrecklichen Anblick des 12-jährigen Mädchens vergessen, das den Schmerz der Abnormität und der Hässlichkeit jeden Tag spüren muss. Der Zustand der Lippen- und Gaumenspalten kann so schlimm sein, dass die betroffenen Kinder oft gefüttert werden müssen und aus Strohalmen trinken müssen. Er oder sie leidet unter Demütigung, Scham und der Angst ausgeschlossen zu sein, vom normalen Leben und einer normalen Kindheit. Bald fand ich noch mehr Kinder mit diesen Gesichtsabnormitäten in San Marcelino und angrenzenden Orten, so begann ich „Operation Harelip – Operation Hasenscharte“.</p>
<p>Dies tat ich zusammen mit dem “Philippine Band of Mercy” mit Sitz in Quezon City, Metro Manila. Ich schrieb über das Projekt in dem Magazin der Columban Missionarsgemeinschaft ‚The Far East‘ und sammelte Spenden von gutherzigen Lesern und war so in der Lage die Kinder nach Manila zu schicken und sie dort zu unterstützen, während sie auf ihre Operation wartete, die vom ‚Band of Mercy‘ organisiert worden waren in den verschiedenen Krankenhäusern. Es war ein großer Erfolg und über die Jahre hinweg haben auch andere Organisationen ähnliche Projekte begonnen und viele hunderte Kinder mit Lippen-Kiefer und Gaumenspalte konnten zu einem normalen Leben verholfen werden.</p>
<p>Heute in 2012 geht die Arbeit weirer und wird im PREDA Heim für Kinder neu aufgenommen. Das Projekt PREDAs wird zusammen mit der PBM durchgeführt. PREDA wird weitere Kinder, die eine Operation brauchen aufsuchen und sie für Voruntersuchungen und gesundheitliche Tests ins Krankenhaus in San Marcelino bringen, wo die Operationen stattfinden werden. Wir werden für den Transport, die Logistik und Unterkunft für das Ärzteteam aus Manila aufkommen.</p>
<p>Das Philippine Band of Mercy wird sich um die Operationen und Medikamente kümmern. Das Team der Krankenschwestern von PREDA wird die postoperative Betreuung kümmern. 30 Kinder werden im Moment auf die Operationen vorbereitet. Bald werden sie ein normales Aussehen und ein glücklicheres Leben haben.<br />
Die Durchführung einer Operation kostet für ein Kind nur fünfzig Euro. Bitte spenden Sie und helfen Sie uns einem Kind einen Grund zum Lachen zu geben.</p>
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		<title>Die Mangos, die ein Dorf retteten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 00:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Mango-Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Shay Cullen]]></category>
		<category><![CDATA[Saving Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich die letzten Meter zum Bergdorf hoch in den Zambales Montains lief, begleitet von einem von der Preda Fair Trade Development Foundation organisiertem medizinischen Team, wurde ich nicht, wie üblich, von einem Haufen aufgeregt lächelnder Kinder begrüßt, die neugierig die Ankunft von Besuchern vom Flachland erwarteten. Das Preda Team betrat ein Dorf der Eingeborenen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich die letzten Meter zum Bergdorf hoch in den Zambales Montains lief, begleitet von einem von der Preda Fair Trade Development Foundation organisiertem medizinischen Team, wurde ich nicht, wie üblich, von einem Haufen aufgeregt lächelnder Kinder begrüßt, die neugierig die Ankunft von Besuchern vom Flachland erwarteten. Das Preda Team betrat ein Dorf der Eingeborenen, bekannt als die Aeta, und wir wurden von ihrem Häuptling und den Ältesten begrüßt, die als Willkommensgruß freundlich zu lächeln versuchten. Das Dorf war von Trauer beschattet, denn einige Kinder waren vor Kurzem wegen Mangelernährung gestorben. Als sie uns in einer Nachricht um Hilfe baten, haben wir schnell gehandelt.</p>
<p>Das medizinische Team baute seine transportable Klinik in einer der grasbedeckten Hütten auf und begann, die Dorfbewohner zu treffen und die Kinder zu wiegen, sie machten Auswurftests und maßen Blutdruck und Vitalzeichen. Ich traf eine Mutter, die ihre Tochter Epang hielt, ein kleines Kind, das fünf Jahre alt zu sein schien, tatsächlich jedoch bereits zehn Jahre zählte. Wachstum und Gehirnentwicklung wurden erheblich durch einen verborgenen Killer  gehemmt – Mangelernährung.</p>
<div id="attachment_4120" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/03/THE-MANGOS-THAT-SAVED-A-VILLAGE.jpg" rel="lightbox[224]"><img class="size-medium wp-image-4120" title="THE MANGOS THAT SAVED A VILLAGE" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/03/THE-MANGOS-THAT-SAVED-A-VILLAGE-300x211.jpg" alt="THE MANGOS THAT SAVED A VILLAGE" width="300" height="211" /></a><p class="wp-caption-text">Preda&#39;s CEO Fr.Shay visits the small farmers during harvest time,it takes only one day to harvest 3 to 5 trees depending on workers and the size of the trees</p></div>
<p>Ganze 7,6 Millionen Kinder sterben jedes Jahr unnötig wegen fehlendem Zugang zu nahrhaftem Essen und sauberem Trinkwasser. In den letzten Jahren hat sich die Lage verbessert, es waren bis zu 12 Millionen Kindstode pro Jahr. Aber es ist immer noch ein schreckliches Problem. Jede Stunde jeden Tages sterben 300 Kinder, weil sie nicht genügend gesundes, nahrhaftes Essen haben.</p>
<p>In sich entwickelnden Ländern wie den Philippinen ist Mangelernährung die heimliche Krise. Eine riesige Menge Lebensmittel steht zur Verfügung, doch die armen und abgelegenen Gemeinden haben nicht das Geld, um es zu kaufen, oder nicht genügend fruchtbares Land und Dünger, um selbst genug zu produzieren.</p>
<p>Eine Umfrage in den Philippinen ergab, dass einer von vier Menschen schon Hunger erlebt hat, das sind 4,5 Millionen hungrige Menschen im letzten Quartal des Jahres 2011. Diese Zahl ist das Resultat aus zwanzig Jahren Korruption und Missachtung der Armen.</p>
<p>Die neue Aquino-Regierung kurbelt die Wirtschaft durch ihre Anti-Korruptionskampagne an und reduziert den Hunger in den ärmsten Regionen durch den Conditional Cash Transfer (CCT). Kleine Geldsummen werden monatlich an Mütter ausgezahlt, die ihre Kinder damit zur Schule schicken können, sie impfen und gesundheitlich untersuchen lassen können. Und dieses Geld wird auch für gesunde Nahrung verwendet.</p>
<p>Dieses Geld kommt jedoch nicht durch eine Steuer auf die Reichen, die den Armen zu Gute kommt. Es sind die Armen und die Mittelschicht, die durch eine zusätzliche zwölfprozentige Value Added Tax (VAT) auf bestimmte Produkte und Dienstleistungen zahlen. Die Mittelschicht zahlt die meiste Einkommenssteuer.</p>
<p>Die Preise für grundlegende Nahrungsmittel wie Getreide steigen auf dem Weltmarkt, besonders die Herstellung von Ethanol aus Mais hat zu Knappheit und Preisanstieg geführt. Steigende Ölpreise, Taifune und der Klimawandel rufen Hungersnöte und erhöhte Lebensmittelpreise hervor.</p>
<p>Die korrupte globale Finanzindustrie und der nicht enden wollende Ausgabenüberschuss und Leihen einiger weit entwickelter Länder hat eine weltweite Rezession verursacht. Die meisten Menschen haben zu wenig Geld, um aus Entwicklungsländern importierte Produkte zu kaufen. Wirtschaftliche Stagnation und Arbeitslosigkeit sind das Ergebnis, und Mangelernährung ist der direkte Effekt für Millionen von Kindern. Wie bereits gesagt – es sterben 300 Kinder in jeder Stunde an jedem Tag.</p>
<p>Was nötig ist, sind eine gerechtere Gesellschaft und die Realisierung von Gesetzen, die den Armen faire Löhne, gute Arbeitsbedingungen und eine ordentliche Ausbildung ermöglichen. Dieser Weg führt direkt zu weniger Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Im Aetadorf konnte das Team von Preda schnell herausfinden, dass die Unterernährung zu Tuberkulose, einem schmerzhaften Mörder, führte. Sogleich wurde ein Behandlungsplan ausgearbeitet und Medizin bereitgestellt. Das bergige Gelände muss fruchtbar gemacht und mit nahrhaftem Gemüse und Getreide bepflanzt werden, die Dorfbewohner brauchen Ziegen und Hühner, um ihre Proteinzufuhr erhöhen zu können. Es wurden Pläne zur Durchsetzung dieser Ziele ausgearbeitet. Sie besitzen zudem viele Mangobäume, die wegen der niedrigen Preise und des langen Transports seit geraumer Zeit nicht geerntet wurden. Das Preda Fair Trade Team hat auf diese Möglichkeit reagiert und versprochen, die geernteten Mangos zu Fair Trade-Preisen zu kaufen und zu transportieren und zu getrockneten Früchten zu machen, welche zu Fair Trade-Läden in Europa geliefert werden können. Dies würde eine große Einkommenssteigerung für das Dorf bedeuten. Dieses eine Dorf wurde durch Medizin und Mangos gerettet, doch es gibt noch viel mehr Orte, die Hilfe benötigen. Wir alle müssen helfen und unseren Teil tun, um Mangelernährung zu beenden, zum Beispiel durch den Kauf von Fair Trade Produkten von Preda.</p>
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		<title>Wer hat den giftigen Terror verharmlost?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 01:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Schutz, Bewahrung und Pflege von Leben ist mehr als nur ein auf Instinkten basierender Akt des Überlebens, wie es im Tierreich der Fall ist. Für uns Menschen ist es stattdessen ein rationales Abwägen von Alternativen, um die beste Handlung in der gegeben Situation zu wählen. Wir haben den freien Willen, eine Lebensweise zu wählen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schutz, Bewahrung und Pflege von Leben ist mehr als nur ein auf Instinkten basierender Akt des Überlebens, wie es im Tierreich der Fall ist. Für uns Menschen ist es stattdessen ein rationales Abwägen von Alternativen, um die beste Handlung in der gegeben Situation zu wählen. Wir haben den freien Willen, eine Lebensweise zu wählen, die Leben rettet, anstatt eine solche, die es zerstört, beschädigt oder gefährdet, und diese Wahl erscheint als die moralisch richtige.</p>
<div id="attachment_4063" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/03/Who-Coddled-The-Toxic-Terror.jpg" rel="lightbox[231]"><img class="size-medium wp-image-4063" title="Who Coddled The Toxic Terror" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/03/Who-Coddled-The-Toxic-Terror-300x192.jpg" alt="Who Coddled The Toxic Terror" width="300" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">RPE coal-fired power plant in Subic will produce toxic particulates that linger for decades and harm human health. Greenpeace sums it up with “STOP COAL!”</p></div>
<p>Aber nicht jeder Mensch wird der gleichen Meinung sein in Bezug darauf, was die richtige Richtung ist, was in verschiedenen Situationen das Beste ist, und diese konkurrierenden Ansichten und Interessen können, wenn die Vernunft nicht durchgreift, im Konflikt gipfeln. So ist es moralisch verwerflich, giftigen Müll in der Nachbarschaft zu verstreuen, Bäume zu fällen, deren Fehlen einen Erdrutsch hervorrufen kann, welcher hunderte von Menschen unter sich begräbt, oder eine Giftfabrik in unberührter Natur zu bauen. Der giftige Qualm und Müll aus einer solchen Einrichtung wird Luft und Umwelt kontaminieren und ist lebensgefährlich für die in der Umgebung lebenden Menschen. Vernünftige, moralische Personen würden nicht einmal daran denken.</p>
<p>Doch es gibt gebildete und intelligente Menschen, die dazu entschlossen sind, die wissenschaftliche Wahrheit über die eindeutigen Gefahren von Kohlekraftwerken &#8211; Quecksilber, Schwefel, schwere Metalle und tödliche Chemikalien in Luft und Umwelt der Küsten der wunderschönen Subic Bay rülpsende Monster &#8211; vorsätzlich zu ignorieren. </p>
<p>Die Funktionäre von R.P. Energy, einem philippinischen Großkonzern, zusammengesetzt aus bedeutenden intelligenten Businessleuten, tun vornehmlich genau dies. Sie drängen auf Konstruktion und Bau eines Kohlekraftwerks in Subic Bay. Wer auf der ganzen Welt in der Nähe eines solchen Kraftwerks lebt, lebt in einer Gefahrenzone. Ein Panel von Experten hat aufgedeckt, dass das vom Gesetz geforderte Environmental Impact Assessment (EIA) unsachgemäß ausgearbeitet wurde und nicht ausreichend ist. Viele wichtige Faktoren und belastete Zonen wurden nicht berücksichtigt.</p>
<p>Haben sich die früheren Beamten der Subic Bay Metropolitan Authority (SBMA) an der Durchsetzung des Gesetzes mitschuldig gemacht? Welche Beweggründe überzeugten sie, trotz des Aufstandes und des starken Protests, dass es richtig und vernünftig wäre? Experten sagen, dass ihr Einverständnis und das Environmental Impact Assassment voll von Fehlern ist. Es ist möglich, dass es vom neuen Aufsichtsrat widerrufen und ein geeignetes ausgeführt wird. </p>
<p>Die eminenten Professoren wurden kontaktiert und haben ihre Ergebnisse nach gründlichen Recherchen präsentiert. In einem neu veröffentlichten Report vertreten sie die Meinung, dass weder angemessene Gegebenheiten vorhanden sind, um die Umsetzung eines Kohlekraftwerks zu begründen, noch gewährleistet werden könne, dass die natürlichen Anlagen und das Ökosystem im anschließenden Freeport und Regenwald “nicht erheblich gefährdet oder irreparablen Schaden nehmen würden und dass die Gefahren für Flora und Fauna in der direkten Gemeinde und ihre Umgebung adäquat dargestellt wurden.³</p>
<p>Sie sagten: “Das geplante Kohlekraftwerk hätte enorme, weitreichende negative Auswirkungen auf die Umwelt, das Ökosystem und die menschliche Bevölkerung in der belasteten Zone.³ Sie nannten die Zerstörung, die saurer Regen für den Regenwald bedeuten würde, die Ansäuerung der Bucht sowie Schwefel, nitrosehaltige Oxide und Quecksilber in der Atmosphäre, die “die Gesundheit der Population in der Umgebung feindlich beeinflussen würde.³</p>
<p>Zudem stellten sie fest, dass “das Erwärmen und die Ansäuerung des Meerwassers in der Bucht, resultierend in der biologischen Ablagerung von Verunreinigungen und giftigen Metallen, zur allgemeinen Reduktion von mariner Produktivität führen würde.³</p>
<p>Dass das Kohlekraftwerk trotz all dieser Beweise für die ungeheure Umweltverschmutzung und toxische Gefahr, die es bedeuten würde, vom aktuellen Aufsichtsrat noch immer das Einverständnis zum Bau erhalten hat, ist schockierend.<br />
Der Bericht bedeutet, falls das Kraftwerk tatsächlich umgesetzt werden sollte, das Untergehen für den vom neuen Verantwortlichen Robert Garcia ausgearbeiteten Plan, den wenig genutzten Flughafenbereich auf der anderen Seite der Küste vom vorgeschlagenen Kohlekraftwerk in ein “familienorientiertes, integriertes internationales Ausflugsziel³ zu verwandeln.</p>
<p>Wer wird seine Kinder zum Spielen in eine von giftigen Stoffen gefährdete Umgebung bringen, zum Schwimmen in die mit Quecksilber und tödlichen Chemikalien angereicherte Bucht oder zu einem der geplanten Golfplätze? Niemand</p>
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		<title>Kindesmissbrauch durch Mitglieder der Kirche muss ausgerottet werden</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 01:05:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fr. Shay's Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erst kürzlich gehaltene Konferenz an der Gregorian Universität im Vatikan brachte Kardinäle, Bischöfe und Priester von über 100 Ländern und die Vorsitzenden von über dreißig religiösen Orden zusammen, um die Problematik des sexuellen Missbrauchs an Kindern durch katholische Priester in Angriff zu nehmen. Marie Collins aus Irland, die mit 13 Jahren von einem Priester [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erst kürzlich gehaltene Konferenz an der Gregorian Universität im Vatikan brachte Kardinäle, Bischöfe und Priester von über 100 Ländern und die Vorsitzenden von über dreißig religiösen Orden zusammen, um die Problematik des sexuellen Missbrauchs an Kindern durch katholische Priester in Angriff zu nehmen. Marie Collins aus Irland, die mit 13 Jahren von einem Priester misshandelt wurde, war das einzige Opfer, dem es erlaubt war zu sprechen.</p>
<div id="attachment_3985" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/03/Clerical-Abuse-of-Children-Must-Rooted-Out.jpg" rel="lightbox[233]"><img class="size-medium wp-image-3985" title="Clerical Abuse of Children Must Rooted Out" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/03/Clerical-Abuse-of-Children-Must-Rooted-Out-300x225.jpg" alt="Clerical Abuse of Children Must Rooted Out" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Manila Archbishop Luis Antonio Tagle told the Vatican conference that clerical child abuse was a problem in the Philippines and in Asia too.</p></div>
<p>Aufdeckungen von weitverbreitetem Kindesmissbrauch durch Geistliche und ihre Vertuschung durch Bischöfe in den USA und Europa haben in den letzten Jahren Scham und Schande über viele Bistümer gebracht und zum Rücktritt vieler Bischöfe geführt. Jetzt wird anerkannt, dass der Missbrauch von Kindern für Jahrzehnte, wenn nicht ganze Generationen, falsch gehandhabt wurde, durch eine Strategie der Vertuschung, Leugnung und private Zahlungen. Das Versagen der kirchlichen Vorsitzenden sich um die Opfer zu kümmern und die Peiniger anzuklagen, erlaubte es ihnen immer wieder Kinder zu missbrauchen.</p>
<p>Der Erzbischof vo Manila, Luis Antonio Tagle, berichtete der Konferenz im Vatikan, dass Kindesmissbrauch durch Geistliche auch auf den Philippinen und Asien ein Problem ist. Der Erzbischof sagte, dass dies in Asien an der “Kultur der Scham&#8221; liegt, “die stark an Menschlichkeit, Ehre und Würde festhält&#8221;. Ein Kinderrechtler sagte dieser Kolumne, “der Erzbischof hat Recht, es ist eine falsche und verzerrte Ansicht von Ehre, die keinerlei Würde oder Menschlichkeit besitzt. Es gibt keine Ehre, Würde oder Menschlichkeit wo der Hilfeschrei eines missbrauchten Kindes ignoriert wird.&#8221;</p>
<p>Eine Kultur der Angst und des Schweigens regiert noch immer im Herzen vieler Katholiken. Manche denken fälschlicherweise, dass die Meldung von Kindesmissbrauch durch einen Geistlichen ein Verrat an der Kirche oder ihrem Glaube wäre, der dann einen noch größeren Skandal nach sich ziehen würde. Katholiken melden Kindesmissbrauch nicht, weil sie Angst haben, von der Gemeinde geächtet und kritisiert zu werden, da sie so angeblich Schande über die Kirche bringen. Es ist eine Handhabe die von vielen Mitgliedern und Kirchenvorsitzenden gefördert wird, da sie hilft, die Skandale zu vertuschen. Es ist jedoch komplett falsch und unmoralisch. Es handelt sich dabei um falsches Mitgefühl, Brüderlichkeit und Vater-Sohn-Beziehungen, die alle Kindesmissbrauch durch einen Geistlichen vertuschen. Wenn die Beweise stark und aussagekräftig sind, dann muss auch die darauffolgende Handlung so sein, um das Kind zu retten und den Peiniger hinter Gitter zu bringen.</p>
<p>Die Anführer der Kirche geben nun beschämt und widerwillig zu, dass sie in vielen Fällen falsch gehandelt haben. Für die meisten Opfer ist es jedoch zu wenig und zu spät. Nichts kann die Jahre der Misshandlung und des Schmerzes wieder gut machen. Viele Kinder sind ihr Leben lang geschädigt, andere sind hasserfüllt, gegenüber Männern, der Kirche und Priestern. Viele haben der Kolumne geschrieben um genau das zu sagen. Die Kinder im PREDA Heim für missbrauchte Mädchen erzählen furchtbare Geschichten des Missbrauchs durch den eigenen Vater oder den Freund der Mutter. Sie hassen und sind traumatisiert aufgrund ihrer Erlebnisse. Ihnen bei der Genesung zu helfen ist eine schwierige Aufgabe für die Psychologen, Therapeuten und Berater. Aber irgendwann geht es ihnen besser und sie haben die Chance ein neues Leben zu beginnen.</p>
<p>Pope Benedict, has called for &#8220;profound renewal&#8221; and &#8220;a vigorous culture of effective safeguarding and victim support&#8221;. That is not before it¹s time. In the Preda children¹s home there are 57 victims, the youngest 6 years old recovering from rape and abuse. There are 36 ongoing cases against child abusers.</p>
<p>Jesus hatte harte Worte für Kinderschänder. “ŠWenn aber jemand einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anlaß zur Sünde gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.&#8221; Matthäus 18:6-7. Allerdings wäre Reue, ein öffentliches Geständnis und die Strafe hinter Gittern schon annehmbar sein. Bischöfe sollten diese Option in Betracht ziehen, wenn die Beweislage stark ist.<br />
Heutzutage muss uns keiner mehr erzählen, dass Kindesmissbrauch ein ernstzunehmender Gesetzesverstoß ist. Er muss sofort gemeldet werden, sodass die Opfer in Sicherheit untergebracht werden können, wo sie geschützt sind und wo ihnen geholfen wird. Die PREDA Hotline um Kindesmissbrauch zu melden, ist die 0063-917-532-4453.</p>
<p>Der US-Erzbischof Stephen Rossetti sagte vor der Konferenz im Vatikan:&#8221; Es ist Zeit aktiv und aggressiv das Böse aus unserer Gesellschaft auszurotten. Du und ich wir müssen damit in unserer eigenen Mitte beginnen. Kinderschänder müssen wissen, dass die Kirche kein sicherer Hafen für sie ist.&#8221;</p>
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		<title>Preda Newsletter February 2012</title>
		<link>http://www.preda.org/de/newsletters/preda-newsletter-february-2012/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 08:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Newsletters]]></category>
		<category><![CDATA[Father Shay Cullen]]></category>
		<category><![CDATA[Pater Shay Cullen]]></category>
		<category><![CDATA[Saving Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[sexuellen Missbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Kinder gerettet durch Hotline Verbindung Diesen Monat wurde getanzt, gesungen und gefeiert zu Ehren der vielen Geburtstagskinder hier im Preda „Haus für missbrauchte Mädchen“. Der kleine Roderick, der jüngste der Bewohner, feierte seinen anderthalbsten Geburtstag. Die guten Neuigkeiten sind, dass die generelle Aufmerksamkeit für die Rechte der Kinder wächst und die Eltern und Verwandten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mehr Kinder gerettet durch Hotline Verbindung</strong></p>
<p>Diesen Monat wurde getanzt, gesungen und gefeiert zu Ehren der vielen Geburtstagskinder hier im Preda „Haus für missbrauchte Mädchen“. Der kleine Roderick, der jüngste der Bewohner, feierte seinen anderthalbsten Geburtstag. Die guten Neuigkeiten sind, dass die generelle Aufmerksamkeit für die Rechte der Kinder wächst und die Eltern und Verwandten ihre Pflicht Kindesmissbrauch zu melden und Hilfestellung zu geben gewissenhaft im wachsenden Maße erfüllen. Die schlechte Neuigkeit ist, dass es immer noch zu viele Kinder in Not gibt.</p>
<p><strong>Dank der öffentlichen Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen durch Preda</strong> kommen immer mehr Kinder von sich aus um sexuellen Missbrauch zu melden und um Hilfe bitten. Dieses Programm gibt Lehrern, Kindern und Eltern eine Weiterbildung über Kindesmissbrauch und wie und wo man an Hilfe bekommt. Es regt zum Eingreifen und zur Kooperation mit NGOs in Bezug auf Kindesmissbrauch an. Durch die Öffentlichkeitsarbeit wissen die Leute nun Bescheid, dass Preda Mädchen aus dem Sextourismus, der Sexsklaverei und ähnlichen Situationen retten und erfolgreich im Preda „Haus der Mädchen“ schützen und therapieren können. Dies schließt natürlich auch eine freie rechtliche Unterstützung mit ein. Immer mehr Leute melden sich um Missbräuche und Übergriffe zu melden und dadurch konnten auch mehr Kinder gerettet werden durch das Preda Rettungsteam.</p>
<p><strong>Das „Haus der Mädchen“ ist der Hafen und Zufluchtsort für Hoffnung und Befreiung</strong> für ein missbrauchtes Mädchen, das unter Pädophilen oder dem Vater, sowie Familienmitgliedern litt. Alle sind sehr arm, was sie besonders gefährdet. Wie können sie sich befreien? Eine Nachricht an die Preda Hotline oder die Offenbarung an eine Lehrkraft und sofort wird das Preda Rettungsteam losgeschickt. Dieses rückt innerhalb weniger Stunden und bei Nachteinbruch ein und rettet das Opfer und eröffnet ein Verfahren gegen den Täter. Kein Laminieren, kein Händeringen und keine Entschuldigungen werden erlaubt um das Kind in Sicherheit zu bringen vor dem Täter.</p>
<div id="attachment_3941" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2445.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="size-medium wp-image-3941" title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2445-300x225.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">PREDA girls learn baking.</p></div>
<p><strong>Das Preda Rettungsteam ist auch für die Rettung von Kindern aus dem Sextourismus und Bordellen zuständig</strong>. Diese Aufgabe wird auch sehr erfolgreich ausgeführt und mehr und mehr Opfer bitten um Hilfe bei Preda. Die „Sex-Mafia“ ist immer noch aktiv, entführt Mädchen und zwingt sie in die Sexsklaverei, doch keine Drohungen werden uns stoppen. Dieses Umfeld macht die Arbeit und die Rettung noch schwieriger, aber wir arbeiten Hand in Hand mit vertrauenswürdigen juristischen Autoritäten.</p>
<p><strong>Im Moment befinden sich 57 Mädchen im Preda „Haus für Mädchen“.</strong> 37 der Mädchen gehören zu den sexuellen Missbrauchsopfern aus der eigenen Familie und die restlichen 20 Mädchen wurden aus der Sexindustrie gerettet. Junge Mädchen, ausgenutzt und entführt, werden zu Sexsklaven gemacht. Alle von ihnen werden hier geheilt und werden gut fertig mit ihrer Vergangenheit. Sie genießen die Zeit in der Schule, bei Ausflügen an den Strand und Picknicks.</p>
<p><strong>Wir haben ein volles Haus und deswegen erweitern wir Preda um ein weiteres „Haus der Mädchen“</strong> in einem von Hügeln und Flüssen umgebenen wunderschönen und natürlichen Gebiet. Das neue Haus wird den Namen „Villa Victoria“ tragen und dort werden die Mädchen befähigt die schlimmsten Erlebnisse ihres Lebens zu überwinden. Sie wurden gerettet und andere flohen von ihren Tätern und werden im neuen Haus Triumph, Freiheit und Sicherheit (Schutz) finden. Das neue Haus wird geräumiger und in einer wunderschönen natürlichen Umgebung sein. Der Bau des zweiten Stocks ist so gut wie komplett abgeschlossen und der Bau des ersten Chalets für die Mädchen, die aus der Sexindustrie kommen, wurde bereits begonnen. Hoffentlich wird das erste Gebäude in diesem Sommer 2012 eröffnet werden können.</p>
<p><strong>Die Geschichte von Anna-May</strong>. Manche Kinder habe über ein Jahr sexuellen Missbrauch erleiden müssen. Andere haben Kinder ihrer eigenen Väter geboren. Der kleine Roderick ist einer davon; er ist jetzt anderthalb Jahre alt und ein kleines, süßes und glückliches Kind. Seine Mutter, Anna-May, die ihn im Alter von 15 Jahren zur Welt brachte, kümmert sich heldenhaft um ihren Sohn und liebt ihn so viel es ihr nur möglich ist. Es ist nicht einfach, wenn man sich bewusst macht wer der Vater des Kindes ist.</p>
<div id="attachment_3940" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2391.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="size-medium wp-image-3940" title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2391-300x225.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Back to school for PREDA girls.</p></div>
<p>Die Tendenz der Teenager-Mütter ist es das Kind abzulehnen. Aber nicht so Anna-May, denn die anderen Mädchen aus dem „Haus der Mädchen“ sind ihr eine große Hilfe. Wir haben auch eine Hausmutter angestellt, die ebenfalls bei der Betreuung und Erziehung des Kleinen hilft. Anna-May besucht seit nun einem Jahr wieder die Schule. Sie kann nirgendwohin gehen, da ihre Familie sie ablehnt und ihr die Schuld für die gesamte Geschichte gibt. Die Sozialarbeiter und Psychologen von Preda halfen ihr durch die lange schwierige Zeit und halfen ihr zurück auf die Schule gehen zu können. Ihr Vater ist im Gefängnis. Ihre Schwester gibt Anna-May die Schuld daran. Das lastet schwer auf Anna-May und wir versuchen die Sicht der Schwester zu ändern.</p>
<p><strong>Letztes Jahr wurden insgesamt 85 Mädchen gerettet</strong>, geholfen und Schutz gegeben im Preda Center. Alleine letztes Jahr wurden 29 von ihnen in das Preda Programm aufgenommen. 36 der Mädchen konnten auf eine Schule geschickt werden (Grund- oder Mittelschule) und haben sich dort gut geschlagen und wurden alle in das nächste Schuljahr versetzt- ein Zeichen der Erholung und Ausdauer. Die aus Bars und den Straßen geretteten Mädchen sind noch nicht bereit für eine normale Schulrückführung und erhalten deswegen eine schulische Bildung plus Lebenshaltungsfähigkeiten, wie das Nähen, Backen und Kochen bei Preda. Dazu kommen noch Computerunterricht, das Selbermachen von Seifen und Postkarten. Diese Aktionen bereichern das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein der Mädchen und gibt ihnen den Mut und die Kraft auf dem Weg in die Zukunft.</p>
<p><strong>Der Heilungsprozess dauert zwischen einem und zwei Jahren</strong>. Dieser wird durch Seminare, entspannende Aktivitäten und psychologische Hilfe, in denen den Kindern geholfen wird ihre Ängste und Schmerzen auszudrücken und über diese hinwegzukommen, erreicht. Im letzten Jahr 2011 gab es 23 Mädchen, die das Rehabilitationsprogramm erfolgreich abgeschlossen haben und imstande waren zu ihren unterstützenden Familien zurückzukehren bei denen sie jetzt sicher sind. Der Missbrauchstäter ist im Gefängnis oder sitzt in Untersuchungshaft.</p>
<div id="attachment_3939" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2629.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="size-medium wp-image-3939" title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2629-300x225.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Former jailed youth now learn computers at PREDA</p></div>
<p><strong>Die Nachbehandlung</strong>. Kindern, die wieder gesund wurden und wieder bei ihren Familien leben, wird auch nach dem aktiven Programm noch Hilfe gegeben, beispielsweise durch Stipendien für Schulen. Dieses Programm durchlaufen zurzeit 16 Mädchen. Allen Mädchen wird auch nach der Entlassung aus Preda noch juristischer Beistand garantiert.</p>
<p><strong>Die Geschichte von Elsa und Ann.</strong></p>
<p>Die Schwestern Elsa, 17, und Ann, 16, sind unter den letzten Mädchen, die im Preda „Haus der Mädchen“ ankamen. Beide sind Opfer von illegalem Menschenhandel und Kindesprostitution und wurden zur Rehabilitation und Therapie zu Preda geschickt. Leider war die Mutter in diesem Fall der Täter. Sie hatte ihre Kinder zum „Verkauf“ angeboten. Jede Nacht brachte die Mutter sie zu einem Hotel und verkaufte sie dort an in- und ausländische Kunden für Sex. Wenn sich die Mädchen mal weigerten wandte sie sogar Gewalt gegen die Kinder an um sie zu zwingen.</p>
<p>Diese Geschichte startete ein Jahr nach dem Tod des Vaters, der der Ernährer der Familie gewesen ist. Diese Ausnutzung lief über mehr als ein Jahr wegen der Verarmung der Familie durch den Tod des Ernährers. Glücklicherweise hatte Elsa den Mut bei den örtlichen Behörden um Hilfe zu bitten und beide Kinder konnten sofort durch Preda gerettet und in das Preda Haus zur Therapie und Rehabilitation zu bringen. Die Mutter ist auf der Flucht vor dem Gesetz und ihre restlichen fünf Kinder befinden sich in der Obhut einer verantwortungsbewussten Tante.</p>
<p><strong>Wie die Mädchen sich bei Preda im „Haus der Mädchen“ erholt haben</strong>. Die zwei Mädchen waren depressiv und noch traumatisiert von den Missbräuchen, die sie erlitten hatten, als sie bei Preda eintrafen. Langsam wurde es ihnen möglich ihre Furcht zu überwinden und sie wurden glücklicher und spielerischer mit der Zeit. Sie fühlten den Respekt und die Unterstützung der Anderen und das sie anerkannt wurden. Dies gab ihnen die Kraft und den Mut, den sie für diese harte Zeit brauchten. Es ist großartig diese Entwicklung der Beiden zu beobachten und wie sie sich innerhalb des Schutzes und der Anerkennung der Preda Mitarbeiter und Bewohner zu starken, mutigen jungen Frauen entwickeln.</p>
<div id="attachment_3945" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/hfb-1.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="size-medium wp-image-3945" title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/hfb-1-300x176.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="300" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">The PREDA Home for Boys Center.</p></div>
<p><strong>Überwindung von elterlicher Kritik und Streit</strong>. Sie sind alle mutige Mädchen und sie sind alle durchgehend gute Kinder. Dies wird ihnen besonders bewusst gemacht um die Behauptungen und Beleidigungen durch den Missbraucher als leere Beleidigung zu entlarven und ihnen den Mut zu geben Gerechtigkeit und Frieden zu finden. Sie wissen, dass sie andere Kinder retten können besonders ihre jüngeren Schwestern, wenn sie helfen den Vergewaltiger hinter Gitter zu bringen, auch wenn dies der eigene Vater sein sollte. Jetzt können sie mit Mädchen, die dasselbe Schicksal erlitten haben, wieder Spaß haben und ihr Leben genießen und leben. Die Schwestern Elsa und Ann können nun wieder ihr Leben voll und ganz leben und ihre schulischen Ziele weiter verfolgen.</p>
<p><strong>„Haus der Jungen“-Projektbericht</strong>.</p>
<p>Im letzten Jahr (2011) wurden durch das Preda Gefängnisrettungsteam insgesamt 75 Jungen aus den unmenschlichen Gefängnissen Metro Manilas gerettet. Sie wurden in die therapeutische „Erholungsgemeinschaft“ von Preda´s „Haus der Jungen“ überführt. Dort wird ihnen geholfen einen neuen Start in eine bessere und würdigere Zukunft zu unternehmen. 16 Jungen wurden von Sozialarbeitern und Polizei dorthin gebracht und wir nutzen damit die Möglichkeiten des „Restorative Justive Programme“ des philippinischen Gesetzes.</p>
<p>Einige der Jungen durchlaufen noch das „Trainingsprogramm“ des Preda „New Dawn Centers“ während andere Jungen schon erfolgreich in ihre Familien reintegriert wurden nach dem erfolgreichen Durchlaufen des Preda Programms und natürlich der Aufhebung des juristischen Rechtsfalles. Durch die schnelle juristische Intervention und das „Lobbying“ des juristischen Teams von Preda konnte vielen der Jungen geholfen werden im komplizierten Rechtssystem der Philippinen.</p>
<p>Neben Freiheit und dem neuen Leben im „New Dawn Center“ („Neues Morgengrauen Zentrum“) unterrichtet Preda die Jungen und versorgt die Jungen auch mit allgemeiner Bildung durch Seminare und handwerkliche, landwirtschaftliche und sportliche Projekte. 18 der Jungen haben es geschafft in die Schule zurückzukehren, die restlichen Jungen werden in dem Center von Preda unterrichtet. 2 andere Jungen haben erfolgreich das Schweißerhandwerk erlernt und 2 weiter Jungen sind zurzeit in der „Fahrschule“ um eine Fahrerlaubnis zu erreichen.</p>
<p><strong>Das „Haus der Jungen“ hatte im letzten Jahr eine Fluchtrate von nur 10%,</strong> d.h. 90% der Jungen blieben freiwillig in dem Haus und bei Preda. Das zeigt den ersten positiven Schritt in ihrer Erholung von den Gefängniserlebnissen. Sie fühlen die Freiheit, die Hoffnung und den Respekt der anderen Jungen und der Preda Mitarbeiter. Sie fühlen ein neues Gefühl von Selbstbewusstsein und Würde. Dies ist ein signifikant hoher Prozentsatz in einem Haus ohne Zäune, Mauern, Tore oder Wächter. Es ist der Gegensatz von einem Gefängnis.</p>
<p><strong>Das „Haus der Jungen“ ist ein einzigartige offene Einrichtung, ohne Wächter, ohne Tore, ohne Strafen</strong>. Es ist ein einzigartiges Zentrum für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen im Land. Dies zeigt ein für alle Mal, dass 90% der Jungen, die mit dem Gesetz in Konflikt sind, sich eine zweite Chance wünschen und diese auch zu würdigen wissen. Es beweist, dass diese „Delinquenten“, wenn man sie mit Respekt, Anstand, Liebe und Zustimmung behandelt, durchaus positiv darauf reagieren und sich auf ein solches Rehabilitationsprogramm einlassen.</p>
<p><strong>Es sollte keinen Raum geben für Gewalt und Strafen</strong>. Junge Menschen müssen verstehen und können nicht durch Disziplin, Beleidigung und Gewalt „niedergemacht“ werden. Sie brauchen eine familiäre und freundschaftliche Atmosphäre. Reale Therapie und Wahrheit, Familienbesuche, Aussöhnung und emotionale Äußerung macht eine gewaltlose und frohe Lebensgemeinschaft möglich. Dazu kommen Bildung und andere Projekte, wie z.B. Gartenwirtschaft, Sport, Ausflüge und bezahlte Arbeitsprojekte, die den Jungen eine ganz neue Perspektive auf ihre Zukunft schafft. Diese Behandlung kann überall mit gut ausgebildetem Personal und der richtigen Umgebung nachgemacht werden.</p>
<p><strong>Die Geschichte von Gilbert</strong>. Gilbert ist einer der jüngsten Mitglieder der „Haus der Jungen“-Gemeinschaft. Er war erst 15 Jahre alt als er verhaftet und inhaftiert wurde wegen dem Besitz einer kleinen Menge Marihuanas. In den Philippinen sind die Anti-Drogengesetze sehr streng und das schließt die Kinder mit ein. Für Gilbert waren die Drogen der einzige Weg aus dem Schmerz und der Armut ein „Niemand“ zu sein. Sein ganzer Besitz waren ein Paar Shorts und Schuhe, sowie ein T-Shirt.</p>
<p>Er litt in einem Jugendgefängnis für drei Jahre ohne juristische Hilfe zu bekommen. Er durchlebte viele sehr schlimme Erlebnisse und erfuhr viele harte Realitäten im Leben. Er hatte nur drei Gerichtsanhörungen und sein Fall wurde von Gericht zu Gericht weitergereicht. Die restliche Zeit verbrachte er damit die restlichen Tagen seiner Haft zu zählen. Keine Familienbesuche, kein Sonnenlicht, keine Übungen, keine Spiele, keine Bildung, nicht genug zu essen, keine medizinische Hilfe. Eine totale Auflösung aller seiner Kinder- und Menschenrechte. Manche werden dadurch in den Wahnsinn getrieben, andere werden sexuell missbraucht von den Wachen oder erwachsenen Mitgefangenen. Manche mussten aufgeben und sich als „Lady-Boys“ im Gefängnis prostituieren um zu überleben. Diese Jungen sind beschämt und tragen diese Zeit für immer als ein Geheimnis mit sich.</p>
<p><strong>Gilberts Elend endete mit der Intervention Predas</strong>.</p>
<p>Shiela und Joan, zwei Sozialarbeiter von Preda, wurden von seinem Elend unterrichtet und begannen sofort juristische Schritte zu seiner Befreiung einzuleiten. Wir mussten uns beeilen, da er sonst in ein Erwachsenengefängnis gebracht werden würde und das für weitere sieben Jahre. Dank eines gerechten Richters und bewaffnet mit einem richterlichen Beschluss konnte Gilbert aus dem Gefängnis gerettet werden und in das „Haus der Jungen“ überführt werden. Er hatte keinerlei Besitz mehr. Er kletterte in das Preda Auto, welches von den Columban Brüder gesponsert wurde, und fuhr zu seiner ersten reichhaltigen Mahlzeit seit Jahren. Er konnte nicht alles essen, da sein Magen durch den nahen Hungertod komplett zusammengezogen war. Aber nach einigen Wochen im neuen zu Hause bei Preda konnte er sich wieder normal ernähren.</p>
<p><strong>Eine Familie in einem Einkaufswagen gefunden</strong>. Nach dem Essen von Shiela, Joan und Gilbert fuhren sie zusammen zu einem kurzen Besuch zu seiner Familie. Sie lebten zusammen in einem Einkaufswagen am Straßenrand. Drei kleinere Brüder und ein abgemagerter, kranker Vater und die Mutter, die den Lebensunterhalt der Familie durch das Verkaufen von Erdnüssen an die Motoradfahrer an der Straße verdient. Das einzige Lebensziel dieser Familie bestand darin einmal am Tag zu essen. Shiela und Joan gaben ihnen etwas Geld und dann ging es zurück nach Olongapo zu Gilberts neuem zu Hause bei Preda. Gilbert beginnt nun ein neues Leben und der juristische Arm der Preda Foundation Inc. kümmert sich nun um seinen Fall vor Gericht.</p>
<p>Wenn er gefragt wurde was sein erster Gedanke war als er informiert wurde, dass er zu Preda gebracht wird, antwortete er: „Ich hätte niemals gedacht, dass das passieren würde. Ich dachte, ich müsse im Gefängnis sterben. Dank Gott wurde mir geholfen.“ Gilbert ist jetzt in der Lage sein Leben wieder zu genießen und blickt in eine würdige und bessere Zukunft für ihn. Er lernte das Schweißen und war darin sehr talentiert. Ein anderes Leben wurde gerettet.</p>
<div id="attachment_3946" class="wp-caption aligncenter" style="width: 595px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/peps-1.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="wp-image-3946 " title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/peps-1-650x249.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="585" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Preventive Education for young children.</p></div>
<p><strong>Das Programm zur präventiven Bildung und Öffentlichkeitsarbeit (PEPS)</strong>.</p>
<p>Prävention ist besser als Heilung… In der Preda Foundation wird beides sehr verantwortlich behandelt. Das präventive Bildungsteam erreichte durch Seminare und Projekte und Öffentlichkeitsarbeit mehr als 20.000 Schüler, Studenten, Lehrer und Eltern. Dieses Programm läuft fünf Tage die Woche. Die Gruppe benutzt multimediale Präsentationen, Puppenshows und das Theater um dem Lernen einen großen Spaßfaktor hinzuzufügen. Die Kinder auf den Seminars wird Mut zugesprochen und damit wird ihnen die Gelegenheit gegeben direkt auf die Mitarbeiter zuzugehen und ihnen einen Missbrauch zu melden. Durch diese Öffentlichkeitsarbeit wird, mitunter auch in weit abgelegenen Gebieten und Dörfern, Kinderopfern von Missbrauch geholfen und Hilfe gegeben.</p>
<p><strong>Erfolg der Preda Abteilung für Menschenrechte</strong>.</p>
<p>Mehr als 11.000 Menschen unter ihnen Politiker, Dorf- und Stadtchefs, sowie die normale Bevölkerung wurden durch das Menschrechtsteam von Preda, gefördert von „Irish Aid“, erreicht und weitergebildet in Seminaren. Diese Seminare und Workshops wurden in 121 Gemeinschaften und 110 Schulen im Jahr 2011 erfolgreich durchgeführt. Abgesehen davon waren sie in der Lage bei Menschrechts-Demonstrationen mitzuwirken und die Allgemeinheit auf dieses Problemfeld aufmerksam zu machen. Durch dieses Programm konnten viele Kinder und Jugendliche, die Opfer von Missbrauch waren, gerettet werden.</p>
<p><strong>Besuch der deutschen Opernsängerin Renee Knapp</strong>.</p>
<p>Eine professionelle Opernsängerin, Renee Knapp, besuchte Preda kürzlich und blieb für einige Tage um Zeit mit den Preda Kindern zu verbringen. Sie nahm sich Zeit aus ihrem vollen Terminkalender auf den Philippinen und brachte es zu Stande Zeit für Preda zu finden und dort mehr über die verschiedenen Themen und vor allem die Kinder zu erfahren und zu lernen. Bevor sie Preda verließ, gab sie ein kleines Konzert und inspirierte die Kinder mit ihrer wunderschönen, goldenen Stimme, welche die Kinder sehr genossen haben. Diesen März wird ein Team des deutschen „Tatort“ Preda besuchen, zusammen mit dem Kölner Bürgermeister und seiner Tochter.</p>
<div id="attachment_3947" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/fsc-gay-byrne.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="size-full wp-image-3947" title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/fsc-gay-byrne.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Fr. Shay and Gay Byrne</p></div>
<p><strong>Fr. Shay gibt dem irischen RTE ein Interview über den „Sinn des Lebens“</strong>.</p>
<p>RTE Ireland hat erst kürzlich Fr. Shay interviewed für ein Programm über den „Sinn des Lebens“, der über sein Leben und seine Arbeit auf den Philippinen sprach. Fr. Shay erregte das Gespräch durch kontroverse und umstrittene Ausführungen bei Themen, wie dem Zöllibat in der Kirche, Glauben und der Existenz Gottes. Er führt aus, dass es am Ende nur wichtig ist den Glauben zu leben anhand von Beispielen wie Jesus Christus, der ein Leben voller Selbstopferung, Hingabe und Dienst am Nächsten gelebt habe.</p>
<div id="attachment_3942" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2601_2.jpg" rel="lightbox[214]"><img class="size-medium wp-image-3942" title="Preda Newsletter February 2012" src="http://www.preda.org/en/wp-content/uploads/2012/02/DSCN2601_2-225x300.jpg" alt="Preda Newsletter February 2012" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Renee Knapp sings for the Preda children.</p></div>
<p><strong>Praktikanten und Freiwillige</strong>.</p>
<p>Momentan leben und arbeiten 10 internationale Freiwillige und Praktikanten bei Preda. Sie machen hier viele helfende und wichtige Lebenserfahrungen in den Programmen und Projekten. Sehr viele Gruppen gibt es besonders aus Deutschland, Korea und Australien, die für einige Tagen bei Preda zu Besuch sind um mehr über die Arbeit und den Dienst der Preda Mitarbeiter zu lernen. Besonders wichtig ist dabei, dass die Gruppen und Freiwilligen einen realen und wirklichen Blick auf die Probleme in der dritten Welt bekommen. Die Freiwilligen durchlaufen ein weitläufiges Programm und werden hoffentlich von der Arbeit hier bei Preda inspiriert, so dass sie nach ihrer Heimreise auch andere anstecken können ein „Kämpfer für Kinderrechte“ zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Der Columban Bruder Fr. Michael O`Riordan</strong> kam von Korea auf einen Besuch vorbei und brachte 26 Studenten und Gemeindechefs mit sich. Die Maristen kamen mit einer Gruppe von Australien, genauso wie die St. Andrew´s Ressource Center (Dublin) Gruppe Ende 2011. Aus Spanien kam die Setem Group und aus Japan die „Free the Children“ Unterstützer. Alle teilten das freudige Leben und die Aktionen von Preda. Sie arbeiteten im ökologischen Gartenbau, halfen bei der Mangoernte, sahen die Flüsse und bestiegen den Vulkan und schliefen sogar bei der einheimischen Bevölkerung in den Bergen. Studenten, Schüler und Freiwillige sind willkommen auf unserer Homepage vorbeizuschauen und bei Interesse oder Fragen unsere Emailadressen anzuschreiben.</p>
<p><a href="mailto:preda@info.com.ph">preda@info.com.ph</a> und mehr unter <a href="../../">www.preda.org</a> und <a href="http://www.predafairtrade.org/">www.predafairtrade.net</a></p>
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